Tor und Privoxy verschleiern die Identität
Tutorial: Anonym surfen mit dem Internet Explorer
Surfen im Internet - für die meisten Nutzer heißt das: Internet Explorer starten und loslegen. Doch dabei sind Sie keineswegs anonym unterwegs: Bei jedem Seitenaufruf hinterlassen Sie unfreiwillig Spuren und persönliche Informationen. Über die Freeware Tor können Sie Ihre Anfragen im Netz verschleieren - das netzwelt-Tutorial erklärt, wie das funktioniert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Warum Sie nicht anonym sind
- 2Wie Tor für Anonymität sorgt
- 3Welche Rolle Privoxy spielt
- 4Vidalia-Paket einrichten
- 5Internet Explorer konfigurieren
- 6Anwendungszwecke und Alternativen
Warum Sie nicht anonym sind
Im Internet ist jeder ein Unbekannter, schließlich hinterlässt ja niemand seinen Namen - so naheliegend diese Einschätzung ist, so sehr geht sie an der Wahrheit vorbei. Das Internet ist geradezu darauf ausgelegt, dass jeder Teilnehmer eindeutig identifiziert werden kann. Das hat mit der Netzstruktur zu tun: Jeder Computer besitzt eine IP-Adresse, eine Nummer, über die der Rechner kontaktiert werden kann.
Jede Website, die Sie aufrufen, ist auch solch eine IP-Adresse - nur in eine URL mit Namen übersetzt. Wenn Sie also über Ihren Browser Kontakt zu einer Seite aufnehmen, senden Sie dem zugehörigen Webserver Ihre IP-Adresse. Die lässt sich orten und ermöglicht über die Daten Ihres Internet Service Providers (ISP) eine recht genaue Bestimmung Ihres Aufenthaltsortes.
Und die IP-Adresse ist nicht die einzige Information, die Sie anderen Teilnehmern im Netz gezwungenermaßen unter die Nase reiben: Zuletzt besuchte Seite, Betriebssystem, Browser, Bildschirmauflösung und Internetanbieter sind ebenfalls kein Geheimnis. Was Sie genau mit jeder Anfrage verschicken, zeigt der folgende Screenshot. Sie können das auch selbst überprüfen - den Link finden Sie unten in den Links zum Thema.

IP, Browser, Betriebssystem und Ort: Alles mitgesendet.


Im Internet hinterlässt man überall Spuren, nichts bleibt geheim - das wird einem andauernd unter die Nase gehalten. Doch es gibt eine Möglichkeit, wirklich anonym im Netz unterwegs zu sein: Tor verschlüsselt über ein weltweites Netzwerk Ihre Identität, damit nicht jeder Server speichern kann, wer Sie sind. Mit nützlichen Firefox-Erweiterungen wie FoxyProxy und Torbutton können Sie dieses anonyme Surfen leicht konfigurieren und damit noch komfortabler machen. Netzwelt erklärt, wie das geht.
Die eigene Identität im Netz - auch wer nichts zu verbergen hat, wundert sich, wie viele persönliche Informationen bei jedem Seitenaufruf mitgesendet werden. Doch das muss nicht so sein: Mit dem XeroBank Browser, einer Kombination aus Firefox und dem anonymisierenden Tor-Netzwerk, bleiben Sie im Hintergrund.
Anonymität im Internet liegt im Trend und wird immer notwendiger; schließlich soll nicht jeder ohne Ihr Einverständnis im Netz persönliche Daten von Ihnen abgreifen können. Tor verschleiert Ihre Anfragen, indem diese über mehrere Knotenpunkte umgeleitet werden. Diese Freeware und andere Tools ab heute auf netzwelt.
Anonymität im Netz ist beliebt: Wer nicht bei jedem Seitenaufruf ungefragt persönliche Informationen preisgeben will, muss seine Anfragen über Zwischenstationen verschleiern. JAP leitet Serveranfragen über mehrere Stellen um und verwischt so die eigenen Spuren. Diese Freeware und andere Tools ab heute auf netzwelt.
Der Dezember hat begonnen, Weihnachten rückt immer näher. Deshalb öffnet netzwelt jeden Tag ein Törchen mit Freeware-Tools, die Ihren neu gekauften oder geschenkten Computer optimieren. Heute bringt das Christkind Tor: Damit können Sie Ihre Identität im Internet beim Surfen verschleiern und bewegen sich anonym im Netz.





Beiträge
insgesamt 9 BeiträgeHallo @Grunzer, dass @RaulNr1 Tor in Verwendung hat glaube ich nicht, er bestreitet ja in diesem Thread die Notwendigkeit solcher Anonymisierer weil das bei ihm (angeblich) sein Provider erledigt ;-)
Ich vermute er nutzt "TOR" oder so, da ist es tatsächlich so, daß sich die beim Websitebetreiber ankommende IP ständig ändernd (allerdings nicht bei jeder Anfrage, sondern einfach so periodisch). Und das ist...
Gut, Du bist Dir 100%ig sicher - und ich bin neugierig. Hast Du irgendeine Ahnung, wie viele Nutzer sich diese 8192 IPs teilen, und wie Dein Provider und Dein Betriebssystem es hinbekommen, dass die von Dir mit einer...
Erstens, bist Du Dir sicher, dass bei Dir jeder einzelne Request aus diesem Adressraum von 32 * 256 = 8192 IPs immer eine neue IP zugeteilt wird und auf dem Rückweg jede Antwort trotzdem korrekt den Weg zu Deinem...
Erstens, bist Du Dir sicher, dass bei Dir jeder einzelne Request aus diesem Adressraum von 32 * 256 = 8192 IPs immer eine neue IP zugeteilt wird und auf dem Rückweg jede Antwort trotzdem korrekt den Weg zu Deinem...