Samsung, Intel und Nokia stellen Wimax-fähige Produkte vor
MWC: neue Wimax-Geräte in Barcelona
Michael Knott
Wimax gilt bei den DSL-Alternativen als ewiger Hoffnungsträger, vor allem in ländlichen Regionen. Aber auch mobile Endgeräte wie Handys profitieren enorm vom schnellen Datenfunk. Jedoch wurden viele Produkte nur angekündigt und erblickten nie das Licht der Öffentlichkeit. Spätestens nach dem Mobile World Congress in Barcelona soll sich das ändern.
Trotz intensiven Bemühungen, vor allem von Brachenriesen wie Intel und Samsung, dürfte die Existenz von Wimax noch nicht im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen sein. Der Hauptgrund liegt an den nicht vorhandenen Endgeräten - wenn man mal von den Pilotprojekten zum Beispiel in Heidelberg oder Berlin absieht. Viele fertige Geräte haben in Deutschland auch noch keine Zulassung. Die hierfür notwendige Zertifizierung wurde von diese Geräte noch nicht abgeschlossen. Die Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Geräte reibungslos mit jedem anderen Wimax-Gerät funktionieren.
Der Blick auf kommende Produkte lohnt dennoch. Denn das Wimax kommt, ist sicher und deutliche Fortschritte in der Technik sind ebenfalls zu verzeichnen. So stellte Chip-Gigant Intel gemeinsam mit Nokia auf dem Mobile World Congress in Barcelona (MWC) einen Chip vor, der nahtlos zwischen Wimax und WLAN wechseln kann. In der Praxis kann der Nutzer mit diesem Chip bequem im Internet surfen und ohne Unterbrechung zwischen WLAN und Wimax hin- und herschalten, wie in diesem Video zu sehen ist.
Auch Samsung reiste mit einer ganzen Palette an Wimax-fähigen Endgeräten im Koffer nach Barcelona. Neben Basisstationen, etwa um größere Gebäude mit Wimax zu versorgen, stellte Samsung eine Reihe USB-Sticks und PCI-Express-Karten für Notebooks vor. Ein Modell sticht hier besonders hervor: Ein USB-Stick, der sowohl mit Wimax als auch mit dem bereits verfügbaren HSPA klarkommt.
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