Erweiterungsmöglichkeiten für das Notebook

Zubehör: Pimp my Laptop

Notebooks laufen den klassischen, stationären Desktop-Computern nach und nach den Rang ab. In der Verkaufsstatistik liegen die Laptops bereits vor den Schreibtischrechnern. Kein Wunder, Notebooks sind mobil, leise, sparen Strom und bieten alle wesentlichen Funktionen in einem kompakten Gehäuse.

Lifestyle
Laptops sind im Alltag praktisch, eignen sich aber nicht immer von Haus aus als Hauptcomputer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mehr Ordnung
  2. 2Praktisch aber unvollkommen
  3. 3Mehr Stecker
  4. 4Mehr Multimedia
  5. 5Mehr Polygone?
  6. 6Mehr Halt
  7. 7Mehr Laptop

Immer mehr Nutzer verwenden deshalb ausschließlich ein Notebook. Alles vermögen tragbare Computer allerdings nicht zu ersetzen. Für solche Fälle gibt es praktische Erweiterungen, die den Alltag mit den Klappcomputern erleichtern. Es existieren hunderte praktischer Helfer weit jenseits von ulkigen aber nutzlosen USB-Ventilatoren und Konsorten.

Ein Vorurteil hält sich immer noch hartnäckig: Laptops könnte man gegenüber Desktoprechnern nicht so gut aufrüsten. Doch das stimmt nicht zwangsläufig. USB und Express Card machen Laptops beinahe so flexibel wie Desktoprechner.

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Mehr Ordnung

Für mobile Aufgaben sind Notebooks bestens vorbereitet, auf dem Schreibtisch wollen sie sich jedoch nicht immer perfekt in die Arbeitsumgebung integrieren. Externe Maus und Tastatur erhöhen die Produktivität und den Komfort ebenso wie ein externer Monitor. Wäre da nicht der Kabelsalat. Hierfür gibt es einfache Lösungen, die allabendliche Ansteckorgien effektiv vermeiden: Docking Stations.

Diese Andock-Stationen sorgen dafür, dass der Nutzer nur einen einzigen Stecker in seinen Laptop stecken muss. Schon ist das gesamte Heimbüro mit dem Notebook verkabelt. Wer eine solche Docking Station sucht, findet verschiedene Angebote. Business-Notebooks haben oft schon von Haus aus einen so genannten "Port Replikator", der alle Anschlüsse über einen einzigen Stecker an eine optionale Docking Station des Herstellers ausgibt.

Port
Business-Laptops haben oft einen Port-Replikator, der alle anderen Anschlüsse vereint

Wer keinen Universalausgang an seinem Laptop hat, der kann auf eine universelle Docking Station zurückgreifen. Diese werden beispielsweise über den Express-Card-Anschluss oder per USB an den Laptop angeschlossen. Monitor, Drucker, Eingabegeräte und was die Computer-Peripherie sonst zu bieten hat, stecken dann bereits am Dock und warten nur auf den fehlenden Rechner.

Praktisch aber unvollkommen

Von der knappen Bandbreite eines USB-Anschlusses darf man allerdings keine Wunder erwarten. Da sich nicht alle Signale der gesamten Peripherie durch den seriellen Bus drücken können, muss die Station eigene Chips für Netzwerk, Grafik und Ton integriert haben. Dies geht nicht ohne Einschränkungen. Die Qualität solcher Systeme liegt weit unterhalb dessen, was die Onboard-Hardware des Laptops leistet. 3D-Anwendungen sind damit beispielsweise unmöglich.

Die "Highspeed Docking Station" von Belkin nutzt den Express Card-Anschluss und kostet etwa 170 Euro. Dafür bietet sie sowohl analoge als auch digitale Video- und Sound-Ausgänge. LAN und USB-Ports sind ebenfalls vorhanden. Der Grafikchip kann eine maximale Auflösung von 1600 mal 1200 ausgeben und erlaubt dem externen Monitor, Zweitbildschirm, Abbild oder Primärgerät zu sein.

Belkin Docking Station
Belkins Highspeed Dock vereint alle Anschlüsse über einen Express-Card-Platz

Etwas günstiger kommt Toshibas DynaDock daher, ein universelles USB-Dock. Es erlaubt Auflösungen bis zu 1280 mal 1024 Pixel. Hauptbildschirm kann der externe Monitor hier nicht sein. Unter Windows XP funktioniert das externe Display als erweiterter Monitor, unter Vista als gespiegelter Bildschirm. Die Straßenpreise des Toshiba liegen bei etwas mehr als 100 Euro für die VGA-Variante und 160 Euro für die Version mit DVI-Ausgang.

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