Vista-FAQ: Alles zum Service Pack 1
Macht das SP1 Vista sicherer?
Vista registriert die Auslastung von Festplatten, Display und anderer Peripherie besser und kann so in stromsparendere Modi wechseln. Gegenüber einem Vista ohne Updates soll das Kopieren von Ordner mit vielen Dateien sowie das Entpacken von Archiven schneller ablaufen, auch Netzwerke und Remote-Zugriffe sollen spontaner reagieren.
Vista soll auch ISO-Images doppelt so schnell lesen können und die ReadyBoost-Technologie besser umsetzen. Vista-Nutzer bemerken desweiteren eine beschleunigte An-, Ab- und Ummeldung der Benutzerprofile. Vista-User sollen zudem die Sperre schneller aktivieren können und auch einen flotteren Abmeldevorgang erleben können.
Das Service Pack 1 fasst hauptsächlich natürlich sämtliche Updates zusammen, die seit Erscheinen von Vista entdeckte Sicherheitslücken schließen. Bei aktiviertem Windows Update sollten die Nutzer diese Aktualisierungen aber bereits auf dem System installiert haben. Einige Sicherheitsaspekte liefert das SP1 zusätzlich.
Es dürfen nur noch Sicherheits-Programme Kontakt mit dem Windows Security Center aufnehmen, die von Microsoft als vertrauenswürdig authentifiziert worden sind. So soll Schadsoftware weniger Einfluss bekommen. Auch Remote-Desktop-Applikationen arbeiten mit SP1 über eine optimierte Authentifizierung.
Die BitLocker-Verschlüsselung bekommt eine neue Anmeldungsmethode auf Basis des Trusted Platform Module (TPM) spendiert, bei der ein Schlüssel auf dem Gerät und eine PIN auf dem Betriebssystem verwendet wird. Auch nicht bootbare Laufwerke sollen von BitLocker profitieren können.

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