Was das SP1 dem neuen Windows für Vorteile beschert
Vista-FAQ: Alles zum Service Pack 1
Windows Vista
Welche neuen Funktionen bringt das SP1?
Das SP1 bringt Direct 3D 10.1, das im Gegensatz zu Version 10 über eine verbesserte Schnittstelle verfügt und so Hardware-Herstellern mehr Möglichkeiten für verbesserte Grafikeffekte an die Hand gibt. Zudem bekommt Vista das Extensible Firmware Interface, mit dem 64-bit-Systeme per Netzwerk booten können. Auch HD-Medien wie Blu-ray und HD DVD werden von Vista als solche erkannt und erhalten spezielle Symbole.
Neue Extender für das Windows Media Center helfen dabei, über das Netzwerk verbundene DVD-Player oder Digitalfernseher zu implementieren. Vistas hauseigene Backup-Funktion schließt jetzt auch verschlüsselte Dateien mit ein und Microsoft hat den Datenverlust bei tragbaren NTFS-formatierten Laufwerken minimiert. Auch das IPv6-Protokoll und kabellose Verbindungen zwischen zwei Computern arbeiten zuverlässiger.
Die Benutzerkontensteuerung UAC soll durch das SP1 zahmer werden und seltener Warnmeldungen ausgeben - speziell beim Anlegen neuer Ordner in geschützten Bereichen. Zudem zeigt der Task-Manager jetzt den gesamten Arbeitsspeicher an und nicht mehr nur den momentan verfügbaren.
Das Service Pack 1 ändert zudem unter der Haube Einstellungen, um Vista an das Betriebssystem Windows Server 2008 anzugleichen. Das sei sinnvoll, weil für beide Systeme jetzt die gleichen Aktualisierungen programmiert und veröffentlicht werden könnten. Vista profitiert hier in erster Linie von einer verbesserten Anmelde-Struktur und mehr als zehn eingehenden TCP-Verbindungsversuchen.
Was verbessert das SP1 in Sachen Leistung?
Microsoft betont, dass die tatsächliche Verbesserung der Performance zum einen von der verbauten Hardware, den genutzten Programmen und den Aufgabenbereichen abhängig ist. Zum anderen ist der Leistungszuwachs durch das SP1 auch umso niedriger, je mehr Updates der Besitzer von Vista bereits im Vorfeld installiert hat.
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