Neue Version, neue Funktionen, neuer Algorithmus

TrueCrypt 5.0: Verschlüsselung kompletter Festplatten

TrueCrypt 5.0: Verschlüsselung kompletter Festplatten Die Verschlüsselungs-Freeware TrueCrypt ist heute in Version 5 erschienen. Das Open-Source-Programm verschlüsselt jetzt auch komplette Partitionen. Jeder verschlüsselte Bereich wird als eigenes virtuelles Laufwerk angelegt. In diesem Laufwerk lassen sich dann die Daten speichern. Die virtuellen Laufwerke sind per Passwort geschützt. Darüber hinaus sind noch neue Verifikations-Agorithmen an Bord und Nutzer von Mac OS X gehen nicht mehr leer aus.

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Mit TrueCrypt (zum Tutorial | zum Download) können Sie Festplatten, Verzeichnisse und USB-Sticks zuverlässig verschlüsseln. Als Algorithmen für die Verschlüsselung stehen AES-256, Serpent und Twofish zur Auswahl. SHA-512 ist die neue Hash-Methode zur Verifikation der Daten. Jeder so verschlüsselte Bereich wird als eigenes Laufwerk in Windows eingebunden (gemountet) und kann über TrueCrypt aufgerufen werden. Ein Passwort sichert die Inhalte vor unerwünschten Blicken. Neben Windows und Linux steht jetzt auch eine Version für Mac OS X zum Download bereit.

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TrueCrypt
Verschlüsselung für ganze Partitionen: TrueCrypt.(Klick vergrößert)

In der neuen Version lassen sich erstmals komplette Partitionen als virtuelles Laufwerk anlegen. Eine Pre-Boot-Authentifizierung sorgt dafür, dass beim Zugriffsversuch während des Systemstarts die Passworteingabe notwendig ist. Das Lesen von und Schreiben in gemountete TrueCrypt-Laufwerke funktioniert im On-the-fly-Modus: Das Programm nutzt den Arbeitsspeicher als Cache für die Daten, um sie dort zu verschlüsseln und dann auf die Festplatte zu speichern. Damit erreicht TrueCrypt trotz der sehr starken Verschlüsselung eine akzeptable Speichergeschwindigkeit.

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Mit seinem Verschlüsselungsprinzip gibt das Programm dem Nutzer die so genannte "Plausible Deniability": Außenstehende können nicht nachweisen, ob sich in einem gemounteten Laufwerk überhaupt Inhalte befinden, weil die verschlüsselten Daten sich nicht von zufällig angeordneten und damit bedeutungslosen Einsen und Nullen unterscheiden lassen. Zudem fällt es in vielen Fällen schwer, ein mit TrueCrypt erstelltes Laufwerk überhaupt zu finden.

>>> Kostenloser Download von TrueCrypt 5.0

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