Sony Vaio AR61: Blu-ray-Notebook im Exklusivtest
Kantig und blass
Der Vaio AR61 ist nicht nur BD-Player, sondern auch Fernseher. Dank integriertem Hybrid-TV-Empfänger mit analogem Kabeltuner und DVB-T-Tuner wird der Laptop zum TV-Ersatz. Die über und neben der Tastatur eingelassenen Hotkeys dienen dem Komfort und erlauben es, mit speziellen Tasten eine Aufnahme zu beginnen, den Kanal zu wechseln oder die Lautstärke zu variieren.
Ergänzend hierzu hilft die beigelegte Fernbedienung. Sie steuert das Windows Media Center, das hier das Zentrum der Medienverwaltung bildet. Dies funktioniert gut, die Fernbedienung und das Windows Media Center sind ein eingespieltes Team. Optisch will das Duo aus Laptop und Fernsteuerung jedoch überhaupt nicht zusammenpassen. Das kantige, blasse Handgerät und die edle Erscheinung des AR61 wirken optisch gegensätzlich wie Feuer und Wasser.
Die Fernbedienung passt nicht zum Design, ist aber praktisch.
Lautsprecher: Die Beschallung übernimmt im AR61 ein System aus zwei Hochtönern im Displayrand und einem Tief-/Mittenlautsprecher unter der Tastatur. Klanglich steht es damit über vielen Laptop-Brüllorganen kleinerer Notebooks, liegt aber insgesamt für ein 2.1-Laptop-System auf einem eher durchschnittlichen Niveau. Bei Musik beginnen die Lautsprecher recht früh zu übersteuern - als reine Tonausgabe, beispielsweise zum Fernsehen, reicht der Sound jedoch. Kein Klangwunder, aber solide.
Fazit: Keine Überraschungen
Wer sich für ein Vaio der AR-Reihe entscheidet, weiß, worauf er sich einlässt. Der typische Besitzer wird dieses Notebook nicht oft mit sich herumtragen. Höchstens vom Schlafzimmer ins Büro und umgekehrt. Das AR ist eher als stationäres Mediencenter gedacht. Wer sich für dieses Konzept begeistern kann, dem stehen ab Ende Februar vier Modellvarianten zur Auswahl.
Sony Vaio AR61
Die Fernbedienung passt nicht zum Designkonzept des Laptops, ergänzt das AR aber funktional
\"XXXX\"-Die fehlende Modellbezeichnung kennzeichnet das Testobjekt als Vorserienmodell
Das getestete Topmodell VGN AR61ZU hat BD-Brenner, Nvidia GeForce 8600GT, 1920 mal 1200 Pixel Auflösung und kostet laut Liste 2.599 Euro. Wesentlich günstiger ist die Version "S" mit 1440 mal 900 Pixel-Display, schwächerem Prozessor und weniger Speicher: 1.799 Euro. Noch billiger wird das "M"-Modell. Statt eines Brenners ist hier ein BD-Combo verbaut und ein schwächerer Grafikchip: 1.399 Euro. Das Einstiegsmodell mit dem Kürzel "E" ist schon für 1.049 Euro zu bekommen, hat jedoch kein Blu-ray-Laufwerk.

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