Sony Vaio AR61: Blu-ray-Notebook im Exklusivtest

Anschlussvielfalt

Die Auswahl der Anschlüsse ist überaus vielfältig: Neben drei USB-Buchsen, einem Cardreader, LAN- und Modemanschlüssen gibt es zwei PC-Card-Schlitze. Unter einer Klappe auf der rechten Seite verbergen sich die multimedialen Anschlüsse: FireWire, AV-out, S-Video in/out und ein VGA-Ausgang. Besondere Aufmerksamkeit verdient der HDMI-Ausgang. Dieser macht das Notebook zum Blu-ray-Player für Flachbildfernseher.

Die Tastatur ist für Notebookverhältnisse in Ordnung und wirkt nicht klapprig. Der Anschlag der Tasten ist gut, es braucht allerdings sensible Fingerspitzen, um die Abgrenzungen der Tasten ohne Hinschauen zu erfühlen. Rein optisch wirkt das Tastenfeld fast ein wenig verloren angesichts des breiten Rahmens des Gehäuses.

Anschlüsse

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Die Video-Anschlüsse verbergen sich unter eine Blende

Bewährtes Konzept mit Schwächen

Das Gehäuse und das Grundprinzip sind nicht neu. Schon im letzten Jahr zeigte der Vorgänger im netzwelt-Test, dass das Konzept eines leistungsfähigen 17-Zoll-Notebooks mit Multimedia-Genen grundsätzlich funktionieren kann. Die Kritikpunkte waren damals schwächliche Akkulaufzeit, Übergewicht und der hohe Preis. An letzterem hat sich etwas geändert, die vorliegende Version liegt in der Preisempfehlung 400 Euro unter dem Vorgänger - bei verbesserten Leistungsdaten. Die übrigen Schwächen sind jedoch erhalten geblieben.

Die Akkulaufzeit malt in der Praxis ein dickes Fragezeichen hinter den Aspekt der Mobilität: Im zurückhaltendem Normalbetrieb im Energiesparmodus und mit etwa einem Drittel der maximalen Helligkeit machte das AR bereits nach 100 Minuten schlapp; eine Stunde und 40 Minuten. Wer sich das Notebook als transportablen Blu-ray-Player vorstellt, hat zwar grundsätzlich Recht. Allerdings nur, wenn das Netzteil mit auf Reisen geht: Im Test ging dem 5.200mAh-Akku bereits nach 54 Minuten Blu-ray-Film die Puste aus. Nur etwas für Kurzfilm-Fans.

Ein Notebook als Blu-ray-Player

Laufwerk

Das Herzstück: Der BD-Brenner.

In der Praxis spielt der AR61 die Rolle des Blu-ray-Players also nur mit Hilfe des Netzteils. Die Wiedergabe funktioniert gut, Ruckler sind die Ausnahme. Vom Bild darf der hoffnungsvolle Mobil-Cineast allerdings keine Wunder erwarten: Der Kontrastumfang des Displays ist zwar gut, dennoch wirkt das Bild bei Videos in der Farbsättigung etwas blass und vor allem insgesamt etwas zu dunkel.

Details saufen in dunklen Bereichen geradezu ab. Die versprochene Brillianz der zweifachen Hintergrundbeleuchtung will nicht immer aufkommen. Wer sich Hoffnungen darauf macht, den Laptop als Outdoor-Kino beim Picknick zu benutzen, dürfte enttäuscht werden. Das stark spiegelnde Display tut sein Übriges zu der Sonnenphobie der AR-Benutzer.


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