RTM jetzt, Download im März: Warum sich das Warten auf SP1 lohnt

Windows Vista: Service Pack 1 fertiggestellt

Windows Vista: Service Pack 1 fertiggestellt Bereits in der vergangenen Woche nannten Gerüchte den 4. März als Termin, jetzt hat Microsoft es offiziell bestätigt: Das Service Pack 1 für Windows Vista ist fertig. Als Download über die Microsoft-Server und Windows Update steht es allerdings erst im März für Privatanwender zur Verfügung. Das SP1 könnte Vista zu mehr Akzeptanz bei zweifelnden XP-Usern verhelfen.

Das Service Pack 1 für Windows Vista soll Microsofts aktuelles Betriebssystem auf mehreren Ebenen verbessern: Geschwindigkeitsoptimierungen wirken dem Eindruck des aufgeblähten Windows entgegen, auch erweiterte Hardware-Unterstützung hilft bei bisher aufgetretenen Inkompatibilitäten. Natürlich fasst das SP1 auch sämtliche Vista-Updates seit Veröffentlichung im Januar 2007 zusammen; die meisten davon dürften aber bereits per Update installiert sein.

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Gegen Cracker, für Drittanbieter

Zwei Tricks, mit denen Vista auch ohne gültige Lizenz aktiviert beziehungsweise die Aktivierung unendlich verlängert werden konnte, funktionieren mit dem Service Pack 1 jetzt nicht mehr. Auf der anderen Seite wurde der Modus "Reduzierte Funktionalität" entfernt, der im Zuge des Windows Genuine Advantage (WGA) nach 30 Tagen ohne Aktivierung zum Tragen kam. Jetzt weist nur noch ein Popup auf die ausstehende Aktivierung hin.

Microsoft öffnet Vista mit dem SP1 auch in Richtung Drittanbieter: Nach erfolgreich vorgetragener Beschwerde von Google kann der Nutzer jetzt frei wählen, welche Suche er benutzen möchte. Weitere Informationen zum Service Pack 1 gibt ein netzwelt-Special. Auch den Release Candidate des Vista SP1 konnte netzwelt ausprobieren und hat einen .

Ausbreitung in Wellen

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, wird Microsoft das Vista Service Pack 1 in zwei Wellen veröffentlichen: In Wave 0 wird das kleinere Update-Paket angeboten, das die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch beinhaltet. Mit 440 Megabyte für x86-Systeme und 740 megabyte für die 64-bit-Variante bleibt die erste Welle deutlich kleiner.

Wave 1 soll etwa zwei Wochen später verfügbar sein, also Mitte bis Ende März. Dieses größere Service Pack fasst alle 25 Sprachen zusammen und liegt bei 550 respektive 880 Megabyte für x86 und 64-bit. Wer es nicht allzu eilig hat, sollte allerdings warten, bis das SP1 über das normale Windows Update angeboten wird: So kann sich die Dateigröße der tatsächlich benötigten Inhalte auf unter 100 Megabyte reduzieren.

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