Vom Stick, aus dem Browser, verschlüsselt und anonym
P2P im Job: 5 Tricks für Filesharing am Arbeitsplatz
Moritz Zielenkewitz
Jetzt sollten Sie im µTorrent unter Options > Preferences > Advanced den Eintrag Web UI finden. Hier setzen Sie den Haken bei Enable Web Interface und legen einen Benutzernamen mitsamt Passwort fest. Unten können Sie - wie auch bei Azureus - den Zugriff auf bestimmte IP-Adressen beschränken. Ein Klick auf Apply übernimmt die Änderungen.
uTorrent über Web-Zugriff fernsteuern
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die Kontaktaufnahme vom Arbeitsplatz aus zum BitTorrent-Client zu Hause verläuft hier ähnlich: Geben Sie in der Adressleiste des Browsers folgende Zeile ein:
http://Benutzername:Passwort@IP-Adresse:Port/gui
Falls Ihnen hier der Browser eine Fehlermeldung präsentiert, geben Sie nur IP-Adresse und Port inklusive "gui" ein und lassen Sie Benutzername und Passwort erst einmal weg. Die WebUI von µTorrent fragt per Popup selbstständig danach. Hat die Anmeldung geklappt, erscheint die Web-Oberfläche als Tab im Browser und ist vom echten Client kaum zu unterscheiden.
4. Problem: "Mein P2P-Traffic wird gedrosselt"
Beim Filesharing am Arbeitsplatz müssen Sie stets bemüht sein, den Administratoren der Firma einen Schritt voraus zu sein. Diese beobachten den ein- und ausgehenden Traffic. Die Art des Datenverkehrs und die verwendeten Ports geben dabei leicht Rückschluss darauf, ob es sich um P2P-Traffic handelt. Ist das der Fall, kann für diesen Computer die Bandbreite drastisch reduziert oder komplett blockiert werden - BitTorrent am Arbeitsplatz wäre damit ein sinnloses Unterfangen.
Die drei Clients Azureus, BitComet und µTorrent haben hier allerdings ein Ass im Ärmel: Die gesendeten und empfangenen Daten können so verschlüsselt werden, dass gängige Kontrollmechanismen den P2P-Traffic nicht mehr von normalem Datenstrom unterscheiden können und somit auch nicht die Notbremse ziehen. Ein ausführliches netzwelt-Tutorial erklärt, wie Sie die drei BitTorrent-Clients konfigurieren müssen.
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