Vom Stick, aus dem Browser, verschlüsselt und anonym
P2P im Job: 5 Tricks für Filesharing am Arbeitsplatz
Moritz Zielenkewitz
Filesharing am Arbeitsplatz: Der Computer ist da, Zeit ist auch vorhanden und die Versuchung groß. Oft machen technische Hürden den P2P-Traum aber schnell zunichte. Daher hat netzwelt fünf Tricks ausprobiert, mit denen Sie dem Datentausch vom Büro aus hinbekommen - und einen Anwalt gefragt, ob Job-P2P gefährlich ist.
Inhalt
- 1. Problem: "Ich darf keine Programme installieren"
- 2. Problem: "Ich kann nur den Browser benutzen"
- 3. Problem: "Ich habe meinen Lieblings-Client zu Hause"
- 4. Problem: "Mein P2P-Traffic wird gedrosselt"
- 5. Problem: "Ich will keine Spuren im Internet hinterlassen"
- P2P am Arbeitsplatz: Rechtlich bedenklich?
1. Problem: "Ich darf keine Programme installieren"
Ein häufig anzutreffendes Hindernis: Der Computer, an dem Sie arbeiten, soll ausschließlich für die vorkonfigurierten Zwecke benutzt werden. Dazu gehört auch, dass der Systemadministrator die Installation weiterer Programme unterbunden hat. Wie ist unter solchen tauschfeindlichen Bedingungen trotzdem P2P möglich? Solange der USB-Anschluss des Computers noch funktioniert, sind so genannte Portables die Lösung.
Portables sind tragbare Programme, die entweder keine Installation benötigen, weil sie nur aus einer exe-Datei bestehen - oder bei der Installation zwar einen Programmordner anlegen, sich aber nicht in der Registry verewigen. Auch unter den BitTorrent-Clients gibt es ein solches Portable: µTorrent. Die Freeware besteht nur aus besagter exe-Datei und lässt sich bequem vom USB-Stick aus starten.
Wichtig: Um keine verräterischen Spuren zu hinterlassen, sollten Sie im µTorrent auch das Verzeichnis anpassen, in das die Torrents gespeichert werden. Praktischerweise können Sie hierfür ebenfalls den USB-Stick nehmen. So können Sie die heruntergeladenen Dateien bequem mit nach Hause nehmen. Gehen Sie hierzu im µTorrent in Options > Preferences > Download und ändern Sie den Ordner für neue und fertige Downloads. Sie müssen nur herausfinden, welcher Laufwerksbuchstabe Ihrem Stick zugeordnet ist und diesen eintragen.
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