Viele Fotos, Funknetzwerk und ein Feldversuch
Digitalkamera mit WLAN: Nikon Coolpix S51c im Test
Tobias Heinze
Die Einschaltzeit von knapp fünf Sekunden ist für die meisten Situationen ausreichend, im Vergleich zur Konkurrenz aber nur ein mittelmäßiger Wert. Auch bei Autofokus und Bildverarbeitungszeit erreicht die S51c keine Spitzenwerte. Dafür ist die Bildqualität der Kamera überzeugend: In niedrigen ISO-Empfindlichkeiten gefallen die Fotos aus der Coolpix durch angenehme Schärfe und feine Details. Bis ISO 800 ist die Bildleistung sehr gut, ISO 1600 zeigt deutliches Bildrauschen. Insgesamt ist die Qualität der Fotos gut, Freunde von kräftigen Farben kommen mit der S51c voll auf ihre Kosten.
Fazit
Design, Verarbeitung und Handhabung verschaffen der Nikon Coolpix S51c eine gute Ausgangsposition in der Endabrechnung. Die ausgewogene Bildqualität und die hilfreiche Bildstabilisierung steuern Pluspunkte für das Finale bei. Die WLAN-Unterstützung ist ein interessantes Ausstattungsmerkmal. Wer ein großes Bildaufkommen hat, das in erster Linie online verwaltet werden soll, freut sich über die automatische Bildübertragung.
Durch immer mehr öffentliche Hotspots kann der Urlaubsgruß in Zukunft mit nur wenigen Sekunden Verzögerung in die Heimat gesendet werden. Die Nikon Coolpix S51c kostet mit rund 250 Euro etwa 40 Euro mehr als die Coolpix S51 ohne WLAN-Modul. Wem Design und Leistung der S51c auch ohne WLAN zusagen, der kann mit dem Schwestermodell ein paar Euro sparen.
Weitere Artikel zum Thema
-
Drahtlose Bildübertragung: Nikon Coolpix S52c im Test
Kompakte Digitalkamera mit WLAN-Modul
-
Riesenzoom und WLAN : Drei neue Nikon-Kameras
Nikon Coolpix P80, S52 und S52c vorgestellt
-
Digitalkamera: Nikon Coolpix S510 im Test
"Die weltweit schnellste Kamera ihrer Klasse"
Links zum Artikel
Mehr über: Nikon, Digitalkamera, Testbericht, Foto
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








