Trotz Umsatzsteigerung schlechte Prognosen für EA

Electronic Arts: Branchen-Riese büßt Marktanteile ein

Electronic Arts: Branchen-Riese büßt Marktanteile ein Electronic Arts scheint nach den neuesten Quartalszahlen ein schwieriges Jahr ins Haus zu stehen. Der größte Computerspiele-Hersteller verlor trotz Umsatssteigerung einige Marktanteile und musste jetzt interessante Titel wie Battlefield: Bad Company und Mercenaries 2: World in Flames auf das kommende Geschäftsjahr verschieben.

Laut der Financial Times Deutschland verzeichnete Electronic Arts im abgeschlossenen Quartal Ende Dezember einen Aktieneinbruch von bis zu sechs Prozent. Obwohl das Ergebnis den angesetzten Erwartungen entsprach, sorgt der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr für Missstimmung unter den Anlegern.

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Electronic ArtsBranchen-Riese EA muss sich jetzt trotz toller Spiele wie Burnout Paradise mit schlechten Verkaufszahlen auseinandersetzen.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 17 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Ohne Sonderposten konnte Electronic Arts sogar 209 Millionen Dollar Gewinn einfahren. Was sich auf dem Papier gut liest, ist in der aber Praxis eher beunruhigend: Im Weihnachtsgeschäft büßte der Marktführer bereits drei Prozent seines Marktteils ein. Das machte im Vergleich zum Vorjahr einen Verlust von 33 Millionen Dollar aus. In der Vorjahresperiode waren es noch 160 Millionen Gewinn.

Aufgrund dieser Ereignisse musste das Unternhemen jetzt zu drastischeren Mitteln greifen. Erste Maßnahme: Der Verkauf von Battlefield: Bad Company und Mercenaries 2: World in Flames wird auf das kommende Geschäftsjahr im April verschoben. Das erklärte Vorstandschef John Riccitiello in einer Telefonkonferenz. Zudem erklärte Riccitiello: "Oberste Priorität ist, wieder Marktanteile zu gewinnen." Aufgrund dieser Entwicklung schließt EA jetzt auch einen Verlust im vierten Geschäftsquartal nicht mehr aus.

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