Navigationsgerät, Handy und Entertainer
Navi-Handy: Garmin präsentiert das nüvifone
Ein Gerät für alle Lebenslagen: Navigations-Spezialist Garmin überrascht mit dem ersten eigenen Handy, welches gleichzeitig auch Navi und Entertainer sein soll. Das auf den Namen nüvifone getaufte Gadget wird fast vollständig über einen Touchscreen bedient, surft mit schnellem HSDPA, trägt in seinem Speicher viele interessante Orte spazieren und hat vor allem einen erklärten Gegner: Apples iPhone.

Leicht, schmal, schnell und schick: Laut Herstellerangaben soll das nüvifone genau das Gerät sein, auf das viele gewartet haben - eine perfekte Symbiose aus Handy und Navigationsgerät. So ist das nötige Kartenmaterial von Europa bereits genauso vorinstalliert wie zahlreiche interessante Orte (POI).
Die Wegführung übernimmt der integriertre GPS-Empfänger; Informationen werden auf dem 3,5 Zoll großen, berührungsempfindlichen Bildschirm dargestellt. Das eigens entwickelte Betriebssystem begrüßt den Nutzer mit den drei Auswahlmöglichkeiten: "Anrufen", "Suchen", "Karte anschauen" - die Kernfunktionen des nüvifones.
Entertainer, Wegführer, Lautsprecher
Die Navigations-Funktionen sind stark an die der nüvi-Reihe angelehnt. Sobald das nüvifone im Auto an einer Dockingstation angeschlossen wird, wechselt es automatisch zur Wegführung. Durch die eingebauten Lautsprecher werden Abbiegemanöver ebenso angesagt wie der vollständige Straßenname.
Nett: Wer mit der eingebauten Kamera ein Foto aufnimmt, kann diesem auf Knopfdruck die exakten Positionsdaten zuweisen. Anschließend ist es möglich, das Bild einem anderen Garmin-Nutzer zu schicken, der automatisch zu dieser Stelle navigiert wird. Dank Musik- und Video-Wiedergabe kann auch der MP3-Player zu Hause bleiben.
Garmin nüvifone
Anrufen, Suchen, Karte anschauen: Die Hauptfunktionen werden sehr übersichtlich dargestellt.
Im Navi-Modus soll das nüvifone kaum von einem herkömmlichen Navigationsgerät zu unterscheiden sein.
Auf Knopfdruck schießt die eingebaute Kamera ein Bild. Die exakten Positionsdaten werden dabei direkt mit gespeichert.
Die Optik der Listen erinnert ein wenig an Apples iPhone - beim nüvifone kommt allerdings ein eigenes Betriebssystem zum Einsatz.
Garmin nüvifone: Eine auf den ersten Blick gelungene Kreuzung aus Handy und Navi.
Über den Preis und eine mögliche Zwangsbindung an einen Mobilfunkprovider schweigt sich Garmin bislang aus. Zumindest ein Veröffentlichungstermin gibt es aber. Das nüvifone soll im dritten Quartal 2008 auf den Markt kommen.

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