Neue Software bringt emotionale und künstliche Intelligenz ins Spiel

EKI One: Die neue künstliche Intelligenz

In Puchheim nahe München wächst mit der Artificial Technology GmbH ein Unternehmen heran, das eifrig an einer neuartigen Software brütet. Das Ziel: Mit Hilfe der Middleware "EKI One" soll emotionale und künstliche Intelligenz in Spielwelten effizienter umgesetzt werden.

EKI One
Das Team von Artificial Technology: Frank Gwosdz, Serein Pfeiffer und Daniel Renner.

Zusammen mit dem Helden in eine andere Welt abtauchen und verschmelzen - schon seit ihrer Kindheit beschäftigen sich Frank Gwosdz, Serein Pfeiffer und Daniel Renner mit diesem Thema. Doch bei den bisher am Markt verfügbaren Computer- und Videospielen fehlen den Hobby-Spielern und diplomierten Informatikern die lebendigen Charaktere. Helden aktueller Computer-Spiele zeigen nur wenig Gefühle, knüpfen selbstständig keine neuen Kontakte, kommunizieren und lernen nicht. Ein Manko, das zu einer neuen Geschäftsidee führte: eine modulare Middleware für emotionale und künstliche Intelligenz (EKI).

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"Für die erste Version haben wir bereits einen namhaften Kooperationspartner gefunden, suchen aber noch weitere interessierte Spieleentwickler und Studios, die einen Titel mit einer besonders lebendigen Welt schaffen wollen", sagt Geschäftsführer Frank Gwosdz und erklärt die Vorteile sowie den Nutzen von EKI One: "Mit der Middleware profitieren die Spieleproduzenten nicht nur vom Technologievorsprung, sondern auch von der Reduzierung der Entwicklungszeit und damit der Kosten."

Bereits im Mai 2005 starteten die ersten Anläufe, die auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Zustimmung fanden. Allerdings wurde erst vor zwei Tagen die finanzielle Sicherheit gewiss. An der Software EKI One Version 1.0 wird derzeit fleißig gearbeitet. Die Release-Version soll im Frühjahr 2008 erscheinen.

EKI One
Das Konzept von EKI One grafisch dargestellt.

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