Aussterben erlaubt: Turok in der Xbox-360-Vorschau

Fazit: Hübsch aber anstrengend

Wer sich die Hände bei der Vernichtung feindlicher Arten nicht selber schmutzig machen will, kann auch die Raptoren vorschicken. Da die aggressiven Beißer auf Lichtquellen und Bewegungen reagieren, sind sie einfach zum Gegner zu führen. So erledigen sich beide Parteien (Söldner wie Dinos), manchmal einfach von alleine.

Wenn es mal nicht so glimpflich läuft und Turok verletzt wird, zeigt sich sein Gesundheitszustand anhand der Bildschirm-Verfärbung. Ist der Indianer schwer verwundet, wird der Bildschirm immer blasser und geht dann in eine rote Verfärbung über. Gehen Sie aus der Gefahrenzone raus, kann sich Turok wieder erholen und Sie können wieder richtig ins Geschehen eingreifen. Generell ist die grafische Benutzeroberfläche sehr minimalistisch aufgebaut. Neben der Monitionsanzeige zeigt sich lediglich manchmal noch ein Text, der die Mission für den nächsten Abschnitt wiedergibt. Ansonsten haben Sie vollkommen freie Sicht auf alles, was da im Dschungel kreucht und fleucht.

Die Unreal Engine 3 und die grandiosen Sound-Effekte lassen den Dschungel auf der Xbox 360 richtig zum Leben erwachen. Die Texturen der Vegetation und die tollen Wassereffekte machen das Spiel zu einem Hingucker. Die Dinosaurier sehen furchteinflössend gut aus und belegen noch einmal die tolle Grafik-Performance. Obwohl es in unserer Demo-Version noch einige Grafikfehler gab, ließ das dennoch keinen Zweifel an der Qualität. Der knackige Schwierigkeitsgrad und die schlechten Orientierungsmöglichkeiten gaben dafür umso mehr Anlass zur Verärgerung. Für "Turok"-Fans ist die Neuauflage aber mit Sicherheit interessant.

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