Die kultige Dino-Jagt geht in eine neue Runde
Aussterben erlaubt: Turok in der Xbox-360-Vorschau
Nicole Lange
Joseph Turok ist zurück. Der beinharte Dinosaurier-Jäger kämpft bereits seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten Plattformen gegen die Herrscher der Urzeit. Propaganda Games holt den Krieger jetzt zurück in die Gegenwart. Mit einer komplett neuen Geschichte und überarbeitetem Gameplay, strotzt der Indianer ab dem 7. Februar wieder jeder Gefahr. Netzwelt war mit der Legende "Turok" im Xbox-360-Dschungel unterwegs.
Inhalt
- Hilfe, wo gehts lang?
- Jurassic Park trifft Far Cry
- Von kleinen Echsen und großen Sauriern
- Blut und Spiele
- Fazit: Hübsch aber anstrengend
Nachdem der letzte Teil "Turok: Evolution" 2002 alles andere als prächtig beim Publikum ankam, hat Propaganda Games das gesamte Konzept umgekrempelt. Die Dinosaurier sind geblieben, dafür hat der Held ein neues Outfit erhalten und die Geschichte erstrahlt in einer neuen Fassung.
Der Soldat Joseph Turok ist ein hitzköpfiger Querulant, der nach einigen "Job-Problemen" jetzt zur Elite-Einheit Whisky-Kompanie gehört. Er erhält den Auftrag, seinen alten Mentor, Roland Kane, aufzuspüren - ein Kriegsverbrecher der sich auf einem fremden Planeten eine eigene kleine Söldner-Truppe zusammengestellt hat. Doch Turok und seine Truppe werden über dem Planeten abgeschossen und stranden in der feindseligen Welt, die von Dinosauriern bewohnt wird. Jetzt gilt es für Turok zu überleben und sich dem Mann zu stellen, der ihn einst geprägt hat.

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Die Raptoren sind angriffslustig und sehr gefährlich. Das bekommen Sie im Spiel mehr als nur einmal zu spüren.
Hilfe, wo gehts lang?
"Ich bin verwirrt. Und nicht nur das, ich bin sogar planlos." Genau das schießt einem durch den Kopf, wenn man in der dunklen Höhle des ersten Level steht. Nachdem wir von einer Wand zur nächsten irren, holt uns der Gedanke ein, dass wir hier nur sehr eingeschränkt agieren dürfen. Einsam und verlassen, nur unser brummiger Kamerad Slade ist noch dabei, geht es durch dunkle Höhlengänge, in denen wir kaum die Hand vor Augen sehen.
Turok
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Das ist zwar gruselig aber auch ziemlich anstrengend. Die Geräusche von schmatzenden Lebewesen sind immer deutlicher zu hören sind. Kaum haben wir lokalisiert von wo die beunruhigenden Klänge kommen, springt uns bereits ein Dinosaurier ins Kreuz. Obwohl bis zu diesem Zeitpunkt eine Menge Spannung aufgebaut wird, verwandelt sich diese schnell in Frust. Es ist streckenweise unmöglich den Raptoren auszuweichen und Sie gleichzeitig auch noch zu erlegen. Die Hektik übernimmt, besonders in rasanten Gefechten, schnell die Überhand und lässt uns das ein ums andere Mal verzweifeln.
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