Rasen ohne Regeln: Burnout Paradise im Test

Fazit: Innovative Metallschlacht

Wenn Sie mit Karacho gegen eine Wand oder in einen Linienbus reinfahren, sieht das, so makaber es klingt, einfach nur fantastisch aus. Kleinste Autoteilchen fliegen durch die Gegend und Glas zersplittert in alle Himmelsrichtungen. Erschreckend realistisch sehen die zusammengequetschten Autowracks auf den Straßen danach dann auch aus. Während Sie mit einem großen Geländewagen noch relativ robust unterwegs sind, wird ein kleiner Sportwagen wesentlich schneller in seine Einzelteile zerlegt.

Burnout Paradise
Wer bei Burnout Paradise nicht aufpasst, muss Autoteile sammeln.
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Generell gehört dem Gameplay ein großes Lob ausgesprochen. Mit sechzig Bildern in der Sekunde bekommen Sie auf der PS3 genauso wie auf der Xbox 360 eine rundherum flüssige Performance geboten. Das Geschwindigkeitsgefühl kommt im Spiel wunderbar rüber und fesselt so lange, bis man durch Mauern oder Autos unsanft gestoppt wird. Auf dem Weg dahin dominieren aber schöne Licht- und Schattenspiele im Verkehr zu Lande und in der Stadt die wohlige Atmosphäre. Unterstrichen wird das Ganze noch von einem richtig guten Soundtrack.

Burnout Paradise ist ein rundherum gelungenes Rennspiel mit Arcade-Charakter. Das neue Spielkonzept hat uns überzeugt. Ein tolles Schadensmodell, das seinesgleichen erst noch finden muss, besticht genauso wie das tadellose Gameplay. Mit der Zeit werden die Events zwar etwas eintönig, weil nicht mehr besonders abwechslungsreich, aber bis es soweit ist, bekommen Sie eine ordentliche Portion Fahrspaß geboten.

wertung

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