Aktiv-Bass: Lautsprecher-Set von Empire im Test
Fazit
Nächste Playlist-Station: Electronic. Hier fühlt sich das Empire-Set deutlich wohler. Das Album Mirrored der Math-Rocker Battles bringt den 6,5 Zoll großen Treiber des Subwoofers und die Zwei-Wege-Satelliten deutlich in Wallung. Das System liefert hier eine stimmige Klangwand, in der feine Nuancen zwar nach wie vor untergehen, das Gesamt-Paket dennoch Eindruck hinterlässt. Den größten Anteil daran hat der Bass.
Auf zur Klassik, Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski, Orchester-Version: Erwartungsgemäß hatten wir auch diese Komposition schon deutlicher im Ohr. Ähnlich wie bei den Chili Peppers können auch hier Pauken und Kontrabass überzeugen, Geigen und Bläser leider nicht. Je mehr man den Bass herausdreht, umso farbloser wird der Klang.
Der Haken am Empire PS-2120D ist der Preis. Für einen Listenpreis von 229 Euro liefert das Lautsprecher-Set einfach zu wenig. Zwei digitale Anschlüsse und ein Holzgehäuse mögen zwar Alleinstellungsmerkmale sein, rechtfertigen können sie den Preis aber nicht.
Die zwei Satelliten-Lautsprecher bringen es auf eine Sinus-Leistung von 22 Watt.
Ein Blick auf die Konkurrenz, beispielsweise das 7.1-Set Concept G THX von Teufel, welches aktuell etwa 20 Euro mehr kostet, lässt nur einen Schluss zu: Auf dem Empire-Preisschild dürften statt 229 Euro maximal 129 Euro stehen. Dann wäre das Set eine Empfehlung wert. Für die Multimedia-Untermalung reicht die gebotene Leistung aus, der hohe Preis hinterlässt aber einen zu faden Nachgeschmack.
