Erste Screenshots bestätigen Erfahrungsberichte

Windows 7: Neue Gerüchte aufgetaucht (Update)

Moritz Zielenkewitz

Es ist noch nicht lange her, seit die erste Milestone-Version M1 des als Windows 7 betitelten Vista-Nachfolgers an ausgewählte Microsoft-Partner ausgeliefert wurde. Jetzt ist angeblich der erste kurze Erfahrungsbericht aufgetaucht: Windows 7 soll bereits in dieser frühen Version sehr reaktionsschnell sein. Auch erste Screenshots bestätigen erste Informationen zu Windows 7.

Das Update vom 25. Januar mit ersten Screenshots zu Windows 7 finden Sie auf der zweiten Seite.

Viel ist noch nicht zum neuen, siebten Windows-Betriebssystem bekannt; erst wurde es für 2010 angekündigt, kürzlich prognostizierten interne Schreiben eine Veröffentlichung bereits im zweiten Quartal 2009 und gaben erste Informationen preis. Jetzt hat ein User des Neowin-Forums erste glaubwürdige Details zusammengetragen, die er laut eigenen Angaben durch Ausprobieren des M1 von Windows 7 herausfinden konnte. Den Link zum Original-Post finden Sie in den Links zum Thema.

Der User namens "kenipnet" beschreibt darin, die Build-Version sei 6.1.6519. Die Benutzeroberfläche sei der von Windows Vista sehr ähnlich, das System arbeite subjektiv aber reaktionsschnell und verbrauche direkt nach dem Start etwa 480 Megabyte Arbeitsspeicher. Bei den Schriftarten sind so genannte Composite Fonts auf XAML-Basis hinzugekommen. Ein XPS-Viewer für das XML Paper Specification-Format lässt sich ebenfalls finden.

Feedback und Gadgets

Ein Feedback Tool gibt anhand von Szenarien-Beschreibungen Aufschlüsse über mögliche Schwerpunkte des Vista-Nachfolgers: Network Aware soll die aktuelle Verbindung über die zur Verfügung stehenden Netzwerke automatisch erkennen und anpassen. Paint, Wordpad und der Taschenrechner sollen ein neues, von der Klassenbibiliohtek Windows Presentation Foundation WPF unterstütztes Design erhalten haben.

Gadgets sind angeblich noch stärker in Windows 7 integriert: Über einen Rechtsklick auf dem Desktop können neue Helferlein hinzugefügt werden. So soll auch das mit hoher Sicherheit in Windows 7 integrierte Media Center als Gadget auf dem Desktop untergebracht werden können, wo es Informationen zu den Mediadateien anzeigt. Treiberprobleme hatte kenipnet allerdings ebenfalls: Sowohl SATA-Festplatte als auch die Grafikkarte konnten nicht erkannt werden.



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25. Januar 2008