Vergleichstest: Die besten Foto-Handys
Bedienung
Nokia zeigt sich bei der Größe des vorhandenen Speicherplatzes am spendabelsten: Intern verfügt das Nokia N95 über 160 Megabyte Speicher. Außerdem legt Nokia eine 512-Megabyte-Speicherkarte bei. Allerdings braucht das N95 vergleichsweise viel Speicherplatz für die zahlreichen Funktionen - beispielsweise für Kartenmaterial, welches das Handy zur Navigation mit dem GPS-Empfänger benötigt.
Eine Besonderheit bietet das Sony Ericsson K850i: Das Handy kommt mit den zwei unterschiedlichen Speichermedien Micro-SD- und Memory-Stick-Micro-Karten (M2) zurecht. Der Käufer hat also die Wahl, wie er den vorhandenen Speicher aufstockt. Sony Ericsson legt seinerseits eine 512 Megabyte große M2-Karte bei, sodass das Handy ab Werk 550 Megabyte Speicher hat. Das G800 erhalten Kunden mit insgesamt 150 Megabyte internem Speicher, das LG Viewty mit mageren 110 Megabyte.
Intuitiv, schnell nachvollziehbar und übersichtlich: Die Menü-Strukturen von Nokia und Sony Ericsson überzeugen. Alle Symbole in den einzelnen Menüs sind selbsterklärend und Neulinge finden sich schnell zurecht. Bei LG verhindern die kryptischen Symbole in den Menüs eine gute Wertung. Ohne die Anleitung zu Rate zu ziehen oder auf gut Glück auszuprobieren, erfährt der Anwender nicht, welche Funktionen sich hinter welchen Symbolen verstecken.
Foto-Handys: Die klobigen Vertreter ihrer Gattung.
Ähnlich bei Samsung: In den Untermenüs stößt der Handy-Besitzer statt auf kurze Bezeichnungen auf lange Beschreibungen, die nicht auf die Displaybreite passen. Die einzelnen Einträge starten zwar als Lauftext, sobald man sie anwählt, laufen jedoch viel zu langsam. Wer nicht jedesmal warten möchte, bis das Ende des Wortes endlich auf dem Display erscheint, wird sich die Einträge merken müssen.
Bei der Bedienbarkeit der Tasten hinterlässt Sony Ericsson einen schlechteren Eindruck als die anderen Handys. Die sehr kleinen Zifferntasten und die Navigationstaste sind gewöhnungsbedürftig und für Menschen mit größeren Fingern eine Herausforderung. Zudem ist der Kamera-Auslöser zu klein und hat keinen spürbaren Druckpunkt. Die Bedienung des Viewty macht aufgrund des schnell reagierenden Touchscreens Spaß. Der Touchscreen lässt sich wahlweise mit den Fingern oder dem beigelegten Stylus bedienen.
Die Tasten des N95 und die des G800 haben gute Druckpunkte und sind ausreichend groß. Die zusätzliche Bedienleiste des N95 beim herunterschieben des Displays macht die Navigation in MP3- und Video-Player besonders komfortabel. Damit kann sich das N95 positiv von der Konkurrenz abheben.
Nokia N95
- Die Farbe Schwarz ist gut
- erstaunliche 5 MP Kamera
- Standard Mini-USB-Anschluss
- Navigations-Stimme war nur für die erste 3 Monate kostenlos
- Internes GPS ist nicht kompatibel mit Navigationssoftware von Drittanbietern.
Sony Ericsson K850i
- 3.15MP Kamera
- Bluetooth
- 3G Daten Konnektivität
- keinen 3,5 mm Kopfhöreranschluß
- kurze Akkulebenszeit



Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Zitat: Im übrigen teile ich die Meinung nicht ganz. Kann auch an einem Mißverständnis meinerlicherseits liegen. Aber macht es bei einem FOTO-Handy wirklich Sinn das...
schöner Test, vermisse aber ein bisschen das Nokia N82, welches ja auch nicht schlechte Fotos machen soll.
Zitat: sollte wohl und heissen Seite 4 ist teilweise fett formatiert. Schöner Test mit einem zu erwarteten Sieger. Korinthe gefrühstückt?...
Zitat: Schönling unter den getesteten Kamera-Handys uns sichert sich Platz Drei. sollte wohl und heissen Seite 4 ist teilweise fett formatiert.