Geheime Ordner, schnellere Bootvorgänge und mehr
XP-Tuning: Fünf Tricks, die jeder kennen sollte
Moritz Zielenkewitz
Mit etwas mehr Aufwand können Sie allerdings einen wirklich versteckten Ordner anlegen: Dazu müssen Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Ihrer Wahl klicken und im Kontextmenü Eigenschaften auswählen. Hier wählen Sie den Tab Anpassen und klicken auf Anderes Symbol. Jetzt sollten Sie sich im Pfad System32 > shell32.dll befinden; scrollen Sie die Auswahl an Icons zur Seite, bis Sie einen Bereich mit leeren Feldern finden - wählen Sie eines dieser leeren Icons aus.

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Der versteckte Ordner braucht ein unsichtbares Symbol.
Damit ist das Programmsymbol verschwunden, fehlt nur noch der Text. Der Haken: Wenn Sie den Ordner einfach umbenennen wollen und das Textfeld frei lassen, wird der ursprüngliche Text wiederhergestellt. Klicken Sie also mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen im Kontextmenü Umbenennen. Geben Sie jetzt mit gedrückter ALT-Taste auf dem Ziffernblock 255 ein - ALT-255 ist der ASCII-Code für ein Leerzeichen und das wird von XP als Dateiname akzeptiert.

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Der fertige Ordner kann nur schwer entdeckt werden.
(Klick vergrößert)
Damit ist der Geheimordner fast fertig: Da das Sonderzeichen in der Reihenfolge noch vor A einsortiert ist, wird der unsichtbare Ordner immer ganz oben angezeigt - und würde damit sofort auffallen. Deshalb legen Sie einen Pseudo-Ordner an, dem Sie das Attribut Versteckt wie gewohnt über das Kontextmenü zuweisen. In diesem Ordner kopieren Sie Ihren unsichtbaren Ordner, und zwar alleine. Schalten Sie jetzt die Ordneransicht noch auf Liste oder Kacheln, damit Zusatzinformationen den geheimen Ordner nicht verraten.
Trick 3: Kernel in den Arbeitsspeicher laden
Für Windows XP ist der Kernel ein unverzichtbares Element: Dieser Kern des Betriebssystems verwaltet Geräte, Speicher und Prozessen, kümmert sich um Dateisysteme und fungiert als Schnittstelle zur Hardware. Kein Wunder also, dass XP im Laufe des Computeralltags andauernd auf diesen Kernel zugreifen muss. Befindet sich der Kernel aber permanent im temporären, schnellen RAM des Computers, werden Zugriffe und Aufgaben spürbar beschleunigt.
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