Beta 3 der Open-Source-Suite jetzt auch auf Deutsch
OpenOffice-Konkurrenz: IBM Lotus Symphony
Seit nunmehr drei Monaten existiert das Office-Paket IBM Lotus Symphony, seit der Lotusphere-Messe hat es mit der Beta 3 auch die deutsche Sprache erlernt. Die auf der Suite von OpenOffice.org aufsetzende quelloffene Zusammenstellung von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation wird damit auch hierzulande als Konkurrenz zu etablierten Office-Paketen interessant.
Zwar nutzt IBM Lotus Symphony Teile des Quellcodes von OpenOffice, unterscheidet sich in einigen Aspekten allerdings: So orientiert sich die Bedienoberfläche stärker an Browsern, indem einzelne Dokumente als Tabs angeordnet werden; am rechten Rand öffnen sich Menüs und Auswahlfelder. Zudem werden sämtliche Bereiche der Office-Suite über eine exe-Datei gestartet, erst danach wählt der Nutzer die gewünschte Anwendung aus.

Mitstreiter im Office-Geschäft: IBM Lotus Symphony.(Klick vergrößert)
Lotus Symphony kommt sowohl mit den Formaten von OpenOffice als auch denen von Microsoft klar; die seit Office 2007 mit Makros behafteten x-Formate können jedoch nicht gespeichert werden. Zusätzlich zum Windows-Download existiert auch eine Version für Linux. Das Sprachpaket muss separat installiert werden und steht ebenfalls im Software-Archiv von netzwelt zur Verfügung.
In das Sprachpaket ist die entsprechende Rechtschreibprüfung integriert. Neben Deutsch ist die internationalisierte Version von IBM Lotus Symphony noch in 23 weiteren Sprachen erhältlich, darunter die belgische, brasilianische, chinesische, dänische, finnische, französische, indische, indonesische, italienische, koreanische, niederländische polnische, schwedische, spanische, russische und taiwanesische Sprache.






