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18.01.2008
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So einfach wie der Gang zur Videothek um die Ecke

Online-Ausleihe: Apples iTunes-Videothek im Test

Janko Röttgers

Danach heist es Filme finden. Apple bewirbt das Verleih-Angebot mit einem eigenen Bereich im iTunes-Store, über den jedoch nur ein paar dutzend ausgewählte Streifen beworben werden. Wer sich per Browse-Funktion manuell durch den Katalog ackert, findet derzeit ein paar hundert Verleih-fertige Filme. Bis Ende Februar soll das Angebot laut Steve Jobs auf über tausend Titel anwachsen.

Das Ausleihen selbst funktioniert danach so einfach wie der Song-Kauf im iTunes-Store: Ein, zwei Klicks - und schon beginnt iTunes mit dem Download des ausgewählten Titels. Als Testobjekt musste in diesem Fall der Bruce Willis-Streifen "Live Free or Die Hard" herhalten, der mit 1.5 Gigabyte zu Buche schlägt.

iTunes Online-Videothek

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Ein, zwei Klicks und der Download des Films beginnt.

Apple will seinen Kunden die Wartezeit versüßen, indem es das Abspielen eines Films schon vor Vollendung des kompletten Downloads ermöglicht. Das einzige Problem: Es ist nicht ersichtlich, wann man denn mit dem Abspielen eines Films beginnen kann. Der iTunes-Play-Button bleibt während des Downloads unbenutzbar. Erst ein Doppelklick auf den Filmtitel offenbart, ob die Wiedergabe bereits möglich ist.

Praktisch in Echtzeit nutzbar

Nach dem Download von 150 Megabyte startete das Abspielen letztendlich problemlos und auch mit im Vollbild-Modus überzeugender Filmqualität. Auch das Pausieren und Rückspulen des Films war problemlos möglich. Versuche, zu weit vorwärts zu springen wurden jedoch von iTunes schlichtweg ignoriert.

iTunes Online-Videothek

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Wer einmal mit dem Anschauen beginnt, muss innerhalb von 24 Stunden zum Ende des Films kommen.

Der Download des Streifens lief während der Wiedergabe brav im Hintergrund weiter ab. Nach einer absichtlichen Pause und einem "versehentlichen" Unterbrechen der Netzwerkverbindung nahm iTunes den Download-Vorgang jeweils am letztbekannten Punkt wieder auf. Der Download selbst dauerte mit einer durchschnittlichen Heim-DSL-Verbindung gut zwei Stunden – kein Geschwindigkeitsrekord, aber schnell genug, um den Film mehr oder weniger in Echtzeit zu schauen.


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Mehr über: Apple, iTunes, Online-Service, Testbericht, Online-Videothek, Video

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