Schritt für Schritt erfolgreich portieren

Ratgeber: Nach dem Vertragswechsel die Handynummer behalten

Ratgeber: Nach dem Vertragswechsel die Handynummer behalten Mit zahlreichen Angeboten kämpfen die Mobilfunker Woche für Woche um neue Kunden. Entscheidet man sich für einen neuen Anbieter, muss nicht mehr zwangsläufig die liebgewonnene Mobilfunknummer aufgeben werden. Wird die Handynummer in ein anderes Netz mitgenommen, lässt sich der alte Netzbetreiber diesen Service allerdings teuer bezahlen. Alle Tipps und Tricks zur perfekten Portierung hat netzwelt zusammengestellt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Eine Nummer für das ganze Leben
  2. 2"Ablösegebühr" gedeckelt
  3. 3Richtig kündigen
  4. 4Lieber spät portiert als nie
  5. 5Besonderheit Festnetzrufnummer
  6. 6Sonderfall Prepaid-Kunde
  7. 7Kontrollierter Ausfall
  8. 8Durchblick im Mobil-Dschungel
  9. 9Auskunft vom Sprachcomputer oder per SMS

Eine Nummer für das ganze Leben

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Seit November 2002 sieht die Regulierungsbehörde, inzwischen bekannt als Bundesnetzagentur, auch die Möglichkeit vor, die eigene Handynummer zu einem anderen Anbieter mitzunehmen. Zuvor gab es diese Möglichkeit nur für Festnetzanschlüsse. Jedem Mobilfunkkunden wird sozusagen eine lebenslange Nutzung der zugeteilten Mobilfunknufnummer gewährt. Aber nicht nur die Rufnummer, auch die Netzvorwahl kann der Besitzer auf Wunsch behalten. Diese lautet bei T-Mobile beispielsweise 0151 oder 0170, bei Vodafone 0162 oder 0172, E-Plus hat zum Beispiel die Kennziffern 0163 und 0177, bei o2 sind es 0176 oder 0179.

"Ablösegebühr" gedeckelt

Zum Nulltarif ist diese Option allerdings nicht zu haben. Für die Mitnahme einer bestehenden Rufnummer in ein anderes Netz verlangt der bisherige Anbieter eine "Ablösegebühr". Diese wird einmalig in Rechnung gestellt und liegt in der Regel bei etwa 25 Euro. Als Obergrenze hat die Regulierungsbehörde eine Gebühr von 30,72 Euro festgelegt. Diese darf nicht überschritten werden. Diese Kosten werden verlangt, da die Rufnummer mit anderen Worten dem Netz des alten Netzbetreibers entzogen wird. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Netzbetreiber, also T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder o2, oder einen der zahlreichen Serviceprovider handelt. Dazu zählen beispielsweise debitel und Talkline.

Auch bei den Mobilfunk-Discountern wird Wechselwilligen eine Gebühr abverlangt. Betroffen sind zum Beispiel Aldi Talk, callmobile, PlusKom, simyo oder ja!mobil. Während eine abgehende Portierung kein Problem darstellt, ist eine eingehende Portierung - sprich die Übernahme einer bisherigen Rufnummer - bei vielen Discountern nicht möglich.

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