Online-Backup: Mittel gegen das digitale Nirvana
Automatische Backups nur mit Software-Unterstützung
Zahlreiche Online-Anbieter verlegen sich daher auf Komfort-Funktionen, die sie mittels einer Software bereitstellen. Diese kümmert sich darum, Daten möglichst regelmäßig und automatisch auf den Server des Anbieters zu übertragen. Expertenwissen braucht es für die Tools jedoch nicht.
Erst mit einer passenden Backup-Software spielen Online-Backups ihre Stärken aus. Während das Programm im Hintergrund und automatisch alle wichtigen Daten sichert, kann der Anwender ungestört weiterarbeiten. Zu diesen Providern zählen zum Beispiel Azillo, Mozy oder Novastor. Nach der Installation schreiben sich die Programme üblicherweise in den Autostart-Ordner und erstellen in regelmäßigen Abständen Backups von Verzeichnissen und Dateien, welche vom Anwender festgelegt werden. Dazu verbinden sich die Clients mit dem Provider und gleichen dessen Online-Sicherung mit den lokal gespeicherten Dateien ab. Das erste Backup dauert naturgemäß immer am längsten, weil noch keine Sicherung erstellt wurde.
Mehr Komfort durch inkrementelle Datensicherung
Um dem Anwender lästige Datensicherungs-Arbeit zuverlässig abzunehmen, sollten gute Datensicherungs-Tools auch über einen Dateifilter verfügen, um temporäre Files auszuschließen. Und noch wichtiger: Das Backup-Programm sollte auch inkrementelle Backups unterstützen. Mit diesem Feature ausgestattete Tools sichern lediglich seit dem letzten Backup neu hinzugekommene Dateien.

Speichermonster: Bei Adrive gibt es 50 GByte Online-Speicher gratis.(Klick vergrößert)
Das hilft nicht nur, um mit dem verfügbaren Webspace hauszuhalten, sondern reduziert auch die hochzuladende Datenmenge. Wer Daten nicht nur einlagern, sondern nach dem Upload gegebenenfalls wieder löschen will, sollte bei der Providerauswahl darauf achten, dass sich hochgestellte Files modifizieren lassen. Mancher Anbieter bietet auch Zusatzdienstleistungen an. Beispielsweise können Kunden der Gigabank ihre Daten auf CD oder DVD brennen und direkt einschicken. Das Backup übernimmt der Anbieter anschließend selbst.
Die Upload-Geschwindigkeit als Nadelöhr
Auch das größte Kontingent an Gratis-Webspace gilt es erst einmal zu füllen. Und das kann auch bei der schnellsten DSL-Anbindung aufgrund vergleichsweise bescheidener Upload-Bandbreiten recht lange dauern. Bei den gängigen 16-MBit-Tarifen liegt diese typischerweise bei 1024 KBit/s. Damit lassen sich Daten theoretisch mit bis zu 128 KByte/s an das Datendepot senden. Beim erstmaligem Backup großer Datenmengen muss man sich daher in Geduld üben. Allerdings reicht die Upload-Bandbreite von DSL-Verbindungen für inkrementelle Backups völlig aus.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Verschlüsselung hier.
