Was sich unter der dünnen Hülle verbirgt
MacBook Air: Die technischen Details zum Flachmann
Patrick Woods
Fest eingebauter Akku und MultiTouch
Der Akku mit 37 Wattstunden ist fest eingebaut, also nicht vom Nutzer austauschbar, und soll für fünf Stunden Laufzeit sorgen. Haucht der Akku sein Leben aus, wird er gegen Zahlung von 129 Dollar ausgetauscht. Die äußere Hülle des MacBook Air besteht aus Aluminium. Weitere Besonderheit: das extragroße MultiTouch-Trackpad. Damit kann der Nutzer wie beim iPhone über Gesten blättern oder zoomen.
Ein optisches Laufwerk gibt es nicht. Für 99 Euro bekommt der Käufer einen externen DVD-Brenner, der über USB angeschlossen wird. Als Notlösung kann der Besitzer des luftigen MacBooks über die "Remote Disk" genannte Funktion das Laufwerk eines anderen Macs oder PCs mitbenutzen. Dazu muss die Software auf dem entsprechenden Rechner installiert werden.
Keine Anschlüsse - keine Kabel
Apple forciert den Verzicht, vor allem den Verzicht auf Kabel. Einen Modemanschluss hat das MacBook Air ebenso wenig wie einen Netzwerkanschluss. Beides kann allerdings als externe USB-Version nachgekauft werden. Dafür gibt es Bluetooth und WLAN nach dem zukünftigen 802.11n-Standard. USB-Anschlüsse gibt es gar nur einen einzigen.

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Die ohnehin wenigen Anschlüsse sind in einer Klappe versteckt.
(Klick vergrößert.)
Die einzigen weiteren Buchsen sind der Monitorausgang und eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse. Die drei Anschlüsse sind ausklappbar und im eingefahrenen Zustand kaum zu sehen. Im Displayrahmen steckt eine Webcam und ein Mikrophon ist ebenfalls in das Gehäuse integriert.
Das grüne Notebook?
Nach Umwelt-Schelte von Greenpeace in der Vergangenheit will Apple nun hinaus aus der öffentlichen Kritik und als umweltfreundliches Vorbild dastehen. So betonte Steve Jobs bei der Präsentation des Laptops, dass man bei der Herstellung besonderen Wert auf die Umweltfreundlichkeit gelegt habe.
So lasse sich das Aluminiumgehäuse besonders gut recyceln, der Bildschirm enthalte kein Quecksilber und Arsen, die Ummantelung der internen Kabel sei PVC-frei. Er erwähnte jedoch nicht, dass die Herstellung von Aluminium ein Vielfaches an Energie kostet als dies bei einem konventionellen Kunstoffgehäuse der Fall wäre.
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