24 Zoll, HDMI und eine fast konkurrenzlose Bildqualität

Eizo FlexScan HD2441W: High-End-Monitor im Test

Die Luft in der ersten Klasse der Flachbildschirme ist dünn. Fernab von Kaufhausschnäppchen und No-Name-Konstruktionen hat sich Eizo eine kuschelig warme Nische in der Oberklasse der Flachbildschirme geschaffen. Die Bildqualität ist allgemein anerkannt, die Preise sind hingegen berüchtigt. Wir testen den FlexScan HD2441W, das aktuelle Spitzenmodell der 24-Zoll-Klasse.

Eizo FlexScan HD2241W - Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein
Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anschlüsse satt
  2. 2

    Das Bild

  3. 3Elektronische Helferlein
  4. 4Datentabelle

24 Zoll oder umgerechnet 61 Zentimeter Bildschirmdiagonale sind mit das Größte, was man sich zurzeit auf den Schreibtisch stellen kann. Egal ob für Grafiker, Zocker oder Normalanwender: Große Flachbildschirme bieten viel Platz zum Arbeiten und sorgen mit dem großflächigen Full-HD-Panel für detailgetreue Videowiedergabe oder spektakuläre Spielesessions.

Eizos Platzhirsch in der 24-Zoll-Klasse ist der direkte Nachfahre des FlexScan S2411W. Neu hinzugekommen sind zwei HDMI-Eingänge sowie eine neuartige Bedienung per Slidebar - ein Hauch iPod im so nüchtern aussehenden FlexScan. Der erste Eindruck frisch aus dem Karton gefällt, üppiges Zubehör ist man von Computerperipherie sonst nicht gewohnt. Wie bei Eizo üblich gibt es beim HD2441W alle benötigten Kabel gleich dazu. Neben der Bedienungsanleitung bekommt der Käufer eine CD mit der Konfigurationssoftware.

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Eizo

Das Design ist bieder, ohne dabei zu stören.

Eizo weiß, was Profis lieben, und hat deshalb für umfangreiche Einstellmöglichkeiten gesorgt. Dies geht sowohl über das Menü des Displays als auch über "Screen Manager Pro", die passende Software zum Monitor. Die Eingriffsmöglichkeiten des Nutzers reichen von Helligkeit und Kontrast bis hin zu Vorverstärkung und Gammawert einzelner Farbkanäle. Gesteuert wird per Fingerstreich, alle Bedienelemente sind Sensortaster. Zentrales Element ist dabei die Sensorleiste, die in der Funktion einem plus/minus- oder rechts/links-Tastenpärchen entspricht.

Anschlüsse satt

Das Herz des HD2441W ist ein von Eizo selektiertes Samsung-Panel in S-PVA-Technik. Die native Auflösung des schwarzen Klotzes liegt bei Full-HD-tauglichen 1.920 mal 1.200 Pixeln. Dank der vielfältigen Anschlüsse nimmt der Eizo jede gebräuchliche Auflösung entgegen. Dies reicht von der beinahe antiken VGA-Auflösung mit 640 mal 480 Pixeln bis hin zum modernen 1080p mit 50 oder 60 Hertz. Der Zuspieler darf dabei auch eine Spielkonsole oder beispielsweise ein Blu-ray-Player sein, denn dank HDMI 1.2b und HDCP ist der Monitor für beinahe jedes Bildsignal aufgeschlossen.

Eizo FlexScan HD2441W

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Eizo FlexScan HD2241W - Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein
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Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein

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Eizo FlexScan HD2241W - Designpreise wird Eizo so schnell nicht gewinnen
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Designpreise wird Eizo so schnell nicht gewinnen

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Eizo FlexScan HD2241W - Bei Bedarf lehnt sich der FlexScan fast auf der Schreibtischplatte an
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Bei Bedarf lehnt sich der FlexScan fast auf der Schreibtischplatte an

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Eizo FlexScan HD2241W - Der Rücken ist genau so unspektakulär wie die Frontansicht
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Der Rücken ist genau so unspektakulär wie die Frontansicht

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Eizo FlexScan HD2241W - Die Bedienung per Sensorleiste verspricht ein wenig iPod-Gefühl, entäuscht in der Praxis aber eher
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Die Bedienung per Sensorleiste verspricht ein wenig iPod-Gefühl, entäuscht in der Praxis aber eher

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Eizo FlexScan HD2241W - Jede Menge Anschlüsse
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Jede Menge Anschlüsse

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Eizo FlexScan HD2241W - Der ArcSwing Fuß trägt die acht Kilo Eizo. Nicht ganz wackelfrei, aber solide
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Der ArcSwing Fuß trägt die acht Kilo Eizo. Nicht ganz wackelfrei, aber solide

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Eizo FlexScan HD2241W - Die nüchterne Optik schmeichelt dem Auge zwar nicht, ist aber neutral genug um auch nicht negativ aufzufallen
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Die nüchterne Optik schmeichelt dem Auge zwar nicht, ist aber neutral genug um auch nicht negativ aufzufallen


So stehen ein analoger D-Sub-Anschluss sowie einmal DVI und zwei HDMI-Eingänge bereit. Besonderer Clou des Eizo: Per PiP, also Bild-im-Bild, können zwei Anschlüsse gleichzeitig benutzt werden. Der PC-Desktop als Hauptfenster und die Playstation im kleinen Fenster? Ist machbar. Neben den Videoeingängen gibt es zwei USB-Anschlüsse als Hub sowie zwei USB-Ausgänge zum PC. Ein Audioausgang wartet auf die Stereoanlage oder PC-Boxen. Eine gut erreichbare Buchse für den Kopfhörer gibt es ebenfalls.


Design und Bedienung

Spektakuläres Design war bisher nie das Markenzeichen Eizos und das hat sich auch bei diesem Luxus-24-Zöller nicht geändert. Im Profil wirkt der FlexScan klotzig und behäbig - ein wenig altbacken; grazil oder elegant sieht jedenfalls anders aus. Der "ArcSwing"-Fuß hält den Monitor in Position und lässt sich in Höhe sowie Neigung verstellen. Eine Pivot-Funktion, also eine "Hochkant"-Stellung, ist nicht vorgesehen.

Mit den berührungsempfindlichen Tastern ist der Eizo komplett frei von mechanischen Bedienelementen. Die Steuerung mittels Anfasstasten klappt überwiegend gut, dennoch wird der Benutzer das Gefühl nicht los, dass konventionelle mechanische Tasten vielleicht präziser wären und eine bessere Rückmeldung geben würden. Die Sensorleiste gibt sich etwas schwammig.

Am besten gelingt die Steuerung ganz konservativ, wenn der Finger auf dem jeweiligen Ende der Leiste gehalten wird, statt über die Leiste zu fahren. Denn die iPod-Bedienung ist mitunter anstrengend: Um die Lautstärke vom Minimum zum Maximum zu "streichen", muss man sechs- bis siebenmal ansetzen. Die bewährte "gedrückt halten und warten"-Taktik funktioniert da besser. Insgesamt ist die Bedienung also eher durchwachsen. Das On-Screen-Menü des Eizo bietet zwar mehr Möglichkeiten als die Software, insgesamt ist das Programm auf dem Rechner aber deutlich schneller und komfortabler, wenn es darum geht, an den Bildparametern zu schrauben.

Eizo FlexScan HD2441W

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Eizo FlexScan HD2241W - Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein
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Im Profil wirkt der FlexScan so grazil wie ein Backstein

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Eizo FlexScan HD2241W - Designpreise wird Eizo so schnell nicht gewinnen
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Designpreise wird Eizo so schnell nicht gewinnen

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Eizo FlexScan HD2241W - Bei Bedarf lehnt sich der FlexScan fast auf der Schreibtischplatte an
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Bei Bedarf lehnt sich der FlexScan fast auf der Schreibtischplatte an

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Eizo FlexScan HD2241W - Der Rücken ist genau so unspektakulär wie die Frontansicht
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Der Rücken ist genau so unspektakulär wie die Frontansicht

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Eizo FlexScan HD2241W - Die Bedienung per Sensorleiste verspricht ein wenig iPod-Gefühl, entäuscht in der Praxis aber eher
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Die Bedienung per Sensorleiste verspricht ein wenig iPod-Gefühl, entäuscht in der Praxis aber eher

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Eizo FlexScan HD2241W - Jede Menge Anschlüsse
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Jede Menge Anschlüsse

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Eizo FlexScan HD2241W - Der ArcSwing Fuß trägt die acht Kilo Eizo. Nicht ganz wackelfrei, aber solide
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Der ArcSwing Fuß trägt die acht Kilo Eizo. Nicht ganz wackelfrei, aber solide

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Eizo FlexScan HD2241W - Die nüchterne Optik schmeichelt dem Auge zwar nicht, ist aber neutral genug um auch nicht negativ aufzufallen
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Die nüchterne Optik schmeichelt dem Auge zwar nicht, ist aber neutral genug um auch nicht negativ aufzufallen


Das Bild

Das Design des Monitors wird zur Nebensache, wenn es sich um ein Profigerät wie beim FlexScan HD2241W handelt. Hier zählt nur eines: Bildqualität. Und hier enttäuscht Eizo nicht. Die Ausleuchtung des Panels ist fast perfekt, fällt lediglich an den Rändern beinahe unmerklich ab. Der Kontrast ist für einLC-Display hervorragend. Auf einem typischen RGB-Testbild mit 24 Abstufungen von Weiß bis Schwarz überzeugt der Flachbildschirm voll. Lediglich im untersten Dunkelbereich bricht er leicht ein, für einen LCD ist der Kontrastumfang jedoch erstaunlich.

Die Grundabstimmung in Kombination mit dem Testrechner zeigte zwar eine minimale Blau-Schwäche, präsentierte sich aber sonst mit dem Besten, das man von Flüssigkristallbildschirmen erwarten kann. Die hervorragende Helligkeit von 450 Candela pro Quadratmeter strahlt sprichwörtlich. Besonders beeindruckend: Der satte Schwarzwert. Schwarz ist hier tatsächlich beinahe völlig schwarz, nicht dunkelgrau wie bei den meisten LCD-Modellen. Dies sorgt für ein sattes, plastisches Bild bei Fotos und Videos.

Warum der Eizo das vollbringt, wo billige Monitore scheitern, ist leicht erklärt: Das verwendete S-PVA-Panel von Samsung ist so konstruiert, dass die Flüssigkristalle in Ruhelage kaum Licht der Hintergrundbeleuchtung durchlassen. Das sorgt für das tiefe Schwarz. Gleichzeitig werden vier statt wie üblich zwei oder drei Subpixel pro Pixel verwendet, was den Blickwinkel deutlich verbessert. Und in der Tat: Auch aus schrägem Blickwinkel, wo andere blass aussehen, verändert sich der Kontrast nur wenig, die Farben bleiben weitgehend konstant.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Ich habe das Ding für 800 Euro geschnappt, als der Nachfolger schon mit den Hufen scharrte, und kann nur sagen: Spitzenteil!!! (Ich hatte auch vorher schon zweimal Eizo, den 14-Zöller & den 19-Zöller). Da macht es...

Dann brauchst Du ja nur noch das Geld, um Dir dieses coole Teil auf den Schreibtisch zu stellen :rolleyes:

So etwas hab ich gesucht :D

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