Apple stellt neue Produkte vor
MacWorld Expo: Das dünnste Notebook der Welt
Patrick Woods
Apple baut das dünnste Notebook der Welt: Das an der dicksten Stelle zwei Zentimeter schlanke Subnotebook stellte Apple am Dienstagabend auf der MacWorld Expo in San Francisco vor. Auch versucht Apple sich jetzt als Videothek und baut sein Video on Demand-Angebot aus. Mehr dazu und alle weiteren wichtigen Neuheiten in der Übersicht.
Neues Subnotebook "MacBook Air"
Das neue MacBook Air ist an der dicksten Stelle zwei Zentimeter dick, an der dünnsten gar nur vier Millimeter. Was Leistung und Größe angeht, soll es die bisherigen Modelle der Konkurrenz weit hinter sich lassen. Das Subnotebook hat ein 13,3 Zoll großes Breitbilddisplay und ein MultiTouch-Trackpad, das Bedienung ähnlich dem iPhone erlauben soll.
Das Gewicht der neuen, dritten Notebook-Reihe neben MacBook und MacBook Pro liegt bei leichten 1,3 Kilogramm. Im Inneren sitzt ein 1,6 oder 1,8 GHz Core 2 Duo von Intel. Den Massenspeicher bildet entweder eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 80 Gigabyte wie im iPod oder 64 Gigabyte Flashspeicher. Laut Apple-Chef Steve Jobs ist das MacBook Air an der dicksten Stelle immer noch dünner als das Sony Vaio TZ an der dünnsten.

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Das dünnste Notebook der Welt: MacBook Air
(Klick vergrößert.)
Ein optisches Laufwerk ist jedoch nicht eingebaut. Dies kann für 99 Dollar als externe USB-Version nachgerüstet werden. Alternativ können die Besitzer des Air über die "Remote Disk" genannte Funktion das Laufwerk eines anderen Macs mitbenutzen, um beispielsweise Software zu installieren. Der Akku des MacBook Air soll für fünf Stunden Laufzeit reichen. Preis: 1.699 Euro mit der konventionellen Festplatte, 2.868 Euro mit SSD.
Apple als Videothek
Die diesjährige Keynote stand zu einem großen Teil ganz im Zeichen des Home Entertainments. Apple will dem mauen Erfolg der Kauf-Filme im iTunes-Store auf die Sprünge helfen. Sieben Millionen Filme habe man bislang online verkauft, so Jobs. Dies sei zwar mehr als die Konkurrenz, dennoch sei man hinter den Erwartungen zurück geblieben. Deshalb sollen Filme jetzt auch verliehen werden. Die Leihfilme sollen 2,99 Dollar für ältere Filme und 3,99 Dollar für aktuelle Werke kosten. Auch HD-Qualität mit 5.1-Kinosound soll möglich sein und kostet 4,99 Dollar. Für Europa sind jedoch immer noch keine Filme zu haben.
Apple TV überarbeitet
Passend dazu frischt Apple seinen passenden Wohnzimmerplayer mit einer neuen Softwareversion auf. Das Apple TV wird verbessert und kann nun selbstständig auf das Internet zugreifen. So sollen die Nutzer Podcasts und Videos direkt vom Sofa aus herunterladen und kaufen können. Der Rechner ist nun nicht mehr notwendiges Bindeglied zwischen Fernseher und Video on Demand.

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Apple TV bekommt neue Software und wird billiger.
Analysten hatten gefordert, dass Apple seinen Netzwerkplayer aufwertet. Bislang gab es keinen passenden Videodienst und die erste Version von Apple TV war zu sehr auf iTunes beschränkt. Die neue Software des Apple TV kann auch Musik direkt aus dem Internet beim iTunes Store kaufen und Foto-Slideshows von .Mac und flickr anzeigen. Gleichzeitig fällt der Preis für den Netzwerkplayer von 299 auf 229 Dollar.
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Es ist halt ein Sub-Notebook. Und damit eigentlich zu nur für eine gewisse Anwenderschicht sinnvoll: Die, die noch einen Tower im Hause stehen haben.
Ich hatte schon einmal ein Sub von Apple, das Duo 250. Ohne Laufwerke eher witzlos.
Für jemanden, der einen Desktopersatz sucht, ist das Ding relativ sinnfrei und absolut zu teuer.
Aber schön isses doch..........
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