Nicht nur Discount-Anbieter drehen an der Tarifschraube
Mobilfunk: Günstige Tarife im Januar
Bei der mobilen Kommunikation kann auch im neuen Jahr wieder kräftig gespart werden. Während viele Aktionstarife in die Verlängerung gehen, wurden auch viele neue Preisrunden eingeläutet. Das Ziel ist klar: Mit verlockenden Angeboten soll das Neukundengeschäft angekurbelt werden. Welche Tarif-Aktionen sich lohnen, verrät netzwelt.
Inhaltsverzeichnis
- 1klarmobil.de verschenkt Freiminuten
- 2callmobile verwöhnt Portierer
- 3Base-Aktionen verlängert
- 4Schwarzfunk: SMS günstig, Telefonie teuer
- 5debitel: Rabatt auf die Flat
- 6crash 5 ab sofort teurer
- 7T-Mobile: Länger günstig mit Prepaid
- 8simyo verbilligt Starter-Set
- 9blau.de: Starter-Set zum Nulltarif
- 10simply: 20 Minuten kostenlos
klarmobil.de verschenkt Freiminuten
Der Discount-Anbieter klarmobil.de verkauft das Starter-Set ab sofort für 9,95 Euro und damit zehn Euro günstiger als bisher. Ein Startguthaben gibt es nicht, dafür werden zwölf Monate lang monatlich zehn Freiminuten spendiert. Netzintern gilt ein Minutenpreis von vier Cent, in alle deutschen Netze werden 14 Cent verlangt. Klarmobil.de ist kein Prepaid-Angebot, hat aber kundenfreundliche Konditionen.
Es gibt keine Grundgebühr, Mindestvertragslaufzeit oder einen Mindestumsatz. Eine leicht zu merkende VIP-Rufnummer kann für einmalig 19,95 Euro gebucht werden. Für die so genannte Flat-Option wird derzeit keine Einrichtungsgebühr erhoben. Für monatlich 3,95 Euro sind damit alle Telefonate von klarmobil.de zu klarmobil.de abgedeckt.
callmobile verwöhnt Portierer
Eine neue Preisaktion hat wie erwartet auch callmobile aufgelegt. Sie ist diesmal bis zum 16. Januar 2008 befristet. In dieser Zeit kostet das Starterpaket für den Tarif clever & frei fünf Euro, dazu gibt es wie gewohnt ein Startguthaben. Diesmal schreibt callmobile zehn Euro gut. Wird eine bestehende Rufnummer zu callmobile portiert, werden zusätzlich 15 Euro gutgeschrieben. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass der bisherige Provider, der seine Rufnummer an callmobile "verliert", eine Gebühr von bis zu 25 Euro verlangt.
callmobile-Kunden telefonieren untereinander für vier Cent pro Minute und können wahlweise eine Community-Flatrate für 3,95 Euro monatlich buchen. Das Abhören der Mailbox kostet im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern ebenfalls vier Cent pro Minute. In das deutsche Festnetz und alle Mobilfunknetze werden 14 Cent pro Minute in Rechnung gestellt, eine SMS-Nachricht schlägt mit 12 Cent zu Buche.

Eine wahre Preisschlacht um die Minuten- und SMS-Preise der Mobilfunk-Discounter macht die mobile Kommunikation wieder günstiger. Mit Tages-Flatrates zu attraktiven Preisen versucht sich beispielsweise die Zeitschrift "auto motor und sport" im schnelllebigen Mobilfunkgeschäft. Aber auch die großen Anbieter Vodafone und T-Mobile mischen die Tarif-Karten kräftig durch.
Endspurt beim Feilschen um Minutenpreise und Startguthaben: Gut zwei Wochen vor Jahresende buhlen nicht nur die Discounter mit vielen Vergünstigungen und Aktionsangeboten nochmals um die Gunst der Kunden. Mit netzwelt behalten Sie den Überblick, welche Geschenke der Mobilfunk-Markt momentan parat hält und auf welche Gaben lieber verzichtet werden sollte.
Auch in den letzten Tagen des zu Ende gehenden Jahres gönnen sich die Mobilfunk-Anbieter keine Atempause. Bei Prepaid-Angeboten sind viele Starter-Sets nur für kurze Zeit kostenlos zu haben, o2 belohnt die Rufnummernportierung mit einem kräftigen Guthaben. Netzwelt informiert, welche Discount-Angebote sich rechnerisch lohnen und bei welchen Tarifen lieber der Rechenstab gezückt werden sollte.
Mit einer völlig neuen Tarifstruktur läutet der Discounter simply die letzten Tage des Monats Januar ein und berücksichtigt dabei Prepaid- und Vertragskunden. In die Verlängerung schickt hingegen die E-Plus-Billigmarke Base ihre Komplett-Flatrate, ein Paradies für echte Quasselstrippen. Aber auch mit schmalen Geldbeutel können die Base-Kunden künftig mehr für ihr Geld erwarten. Sogar Bestandskunden profitieren diesmal von den neuen Tarif-Errungenschaften.
Mit einer wahren Preisoffensive starten die Mobilfunker in den Februar. Auch Discounter, die in letzter Zeit nicht mit spektakulären Aktionen in den Schlagzeilen waren, reduzieren ihre Minutenpreise. Die von der Regulierungsbehörde neu festgelegten Terminierungsentgelte machen es möglich, denn auf dem hart umkämpften Mobilfunkmarkt werden auch kleine Preisvorteile umgehend an die Kunden weitergegeben.
Telefonate zum Discount-Preis: Die zum Monatswechsel eingeläutete Preisrunde greift um sich. Sechs weitere Mobilfunk-Anbieter haben ihre Tarife geändert und locken nun mit überarbeiteten Preisen. Auch Bestandskunden profitieren häufig davon.
Ein weiteres Discount-Angebot für den deutschen Mobilfunkmarkt ist da. Nachdem gestern schon Vodafone einen neuen Otelo-Billigtarif an de Start gebracht hat, folgt nun ein Angebot aus dem Hause Drillisch. Der Prepaid-Tarif HelloMobil nutzt das O2-Netz und bietet auch eine Daten-Option.





