Surfen von der Couch aus im Wii-Stil
CES: WavIt - 3D-Fernbedienung fürs Internet
Eine besondere Fernbedienung hat die Firma ThinkOptics dieses Jahr auf der CES im Gepäck: Die WavIt ist eine 3D-Fernbedienung für das Surfen im Internet am Fernseher. Sie wird ähnlich wie der von der Nintendo Wii bekannte Nunchuk-Kontroller benutzt, arbeitet allerdings nicht mit einem Bewegungssensor.
Die Firma ThinkOptics setzt bei ihrer WavIt statt auf einen Bewegeungssensor auf Infrarot: Der Empfänger am Fernseher spannt dazu sozusagen ein Netz aus Infrarot-Lichtpunkten. Der Vorteil: Die Software kann selbst kleine Bewegungen bis zu sieben Millimeter erkennen. Genutzt wird die WavIt aber ähnlich wie von der Wii bekannt: Bewegt der Nutzer die Fernbedienung von sich weg oder auf sich zu, kann er im Bild zoomen. Mit einer Drehung links und rechts um die Achse der WavIt lässt sich die Lautstärke regeln.
Mit dem Cursor können wie von einer optischen Maus gewohnt Bereiche angeklickt werden. Die Entfernung zwischen Fernseher und WavIt kann dabei bis knapp acht Meter betragen. Lediglich eine Sichtverbindung muss bestehen. Für Menschen mit zittrigen Händen hat die Firma ThinkOptics die WavIt mit "Antishake" ausgestattet, damit der Cursor immer ruhig bleibt.
Laut Hersteller funktioniert die WavIt auf jedem beliebigen Fernseher, der an den PC angeschlossen werden kann. Die nötige Software wird mitgeliefert. Bis zu vier WavIts können gleichzeitig mit einem Fernseher benutzt werden, das dürfte besonders für Spiele interessant sein. Per Online-Bestellung kann die 3D-Fernbedienung derzeit für 100 Dollar, umgerechnet knapp 70 Euro, auf der Internetseite von ThinkOptics bestellt werden.
WavIt ThinkOptics
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Bild vergrößern Im erzeugten Infrarot-Netz werden die Bewegungen erkannt. - Bild 2 von 6
Bild vergrößern 3D-Fernbedienung für das Internet. - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Platz für zwei Batterien. - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Nicht größer als eine normale Fernbedienung. - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Technische Daten der WavIt. - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Die WavIt im Einsatz.


Sieht aus wie eine Webcam, könnte aber eine Revolution für die PC-Steuerung bedeuten: Die ZCam erfasst Bewegungen und lässt den Anwender auf diese Weise den PC steuern. Dabei ist sie vergleichbaren Geräten wie EyeToy für die Playstation oder Nintendos Wii um einiges voraus: Sie erkennt dreidimensionale Bewegungen, ohne dass der Nutzer dazu einen Kontroller bräuchte.
Drehen, Schwingen, Schütteln - was bei der Nintendo Wii so viel Spielespaß bringt, will die Firma Motus mit ihrem Controller namens Darwin für andere Konsolen und den PC einführen. Der Darwin, eine Art drahtlose Fernbedienung, erfasst die Bewegungen des Spielers und die zugehörige Software überträgt die Bewegungsdaten in das Spiel.
Samsung und Skype arbeiten zusammen: Auf den neuen LED-Fernsehgeräten des Hardware-Herstellers sollen Kunden die Skype-Software nutzen können. Ein Klick auf der Fernbedienung ermöglicht weltweite Video-und Sprachanrufe.
Apple lässt sich von Nintendos Wii inspirieren. Einem Patentantrag vom November 2006, der erst jetzt bekannt wurde, ist zu entnehmen, dass der Mac-Hersteller an einer Fernbedienung für sein Apple TV arbeitet. Das Prinzip erinnert stark an den Wiimote-Controller der Nintendo-Konsole.
Die Firma Panasonic stellt auf der CES in Las Vegas derzeit HDTVs vor, die auf YouTube-Videos und Picasa-Fotoalben aus dem Internet zugreifen können, um diese dann anzuzeigen. Im Frühjahr dieses Jahres sollen die entsprechenden HD-Fernseher mit der "Viera Cast" getauften Software auf den Markt kommen.
Der Netzwerk-Player DMA-2500 von Zyxel überträgt Medien, die auf dem Computer gespeichert sind, in einer Full-HD-Auflösung an den Fernseher. Auch das Surfen im Netz oder das Betrachten von Youtube-Videos auf dem TV-Gerät wird unterstützt.
Einige Hersteller geben sich der Konkurrenz von iPad und Co. geschlagen. Sony dagegen präsentiert eine neue Touchscreen-Universalfernbedienung aus der HomeShare-Reihe. Diese kann Geräte aus dem Home Entertainment System steuern.




