Licht aus, Spot an: Projektoren von winzig bis Full-HD
Mobile Minimaschinen
Des Weiteren überzeugt der FL7000U durch extrem leise 29 dBA und kann zwei Videosignale nebeneinander darstellen - nützlich etwa für geschäftliche Videotelefonie. Der Luxus-Beamer ist mit Anschlüssen für DVI DHCP und RJ45 für die Integration ins Netzwerk ausgestattet. Im Februar soll der Mitsubishi auf den Markt kommen und einen kleinen, wohlbetuchten Anwenderkreis glücklich machen.
Auf dem komplett anderen Ende der Skala warten die Mini-Projektoren auf den unstetigen Filmfreund. So ist der Samsung SP-P400 zwar nicht klein genug für die Hosentasche, lässt sich aber schon im schmalsten Rucksack bequem verstauen. Der mit LED-Lampe ausgestattete Projektor bringt es auf 150 Lumen bei einer SVGA-Auflösung von 800 mal 600 Pixeln. Der Preis ist auf umgerechnet etwa 500 Euro festgelegt, im zweiten Quartal 2008 kommt der Samsung SP-P400 auf den Markt.

Dass es noch kleiner geht, zeigten 3M und Texas Instruments auf der CES: Die "Mobile Projection Engine" setzt auf LEDs und einen Flüssigkristall-Silikon-Mix (LCOS), um die bis zu 40 Zoll großen Bilder an die Wand werfen zu können; der Platzbedarf liegt bei gerade vier mal drei Zentimetern und würde damit sogar in ein Handy passen. VGA-Auflösung mit 640 mal 480 Pixeln ist das Maximum, was 3M aus diesem Projektor herausholen konnte. Preise sind noch nicht bekannt, aber bereits Anfang 2008 sollen die ersten konkreten Produkte folgen.

Kabelloser Kinokollege
Sowohl preislich als auch qualitativ in der Mitte hat sich der TDP-TW355U von Toshiba angesiedelt: Der Projektor schafft nativ XGA-Auflösung mit 1024 mal 768 Pixeln, UXGA (1.600 mal 1.200) ist möglich. Für umgerechnet etwa 1.600 Euro gibt es 3.500 Lumen und einen Kontrast von 2.000:1 - der Clou des Toshiba ist aber, dass er über IEEE 802.11g kabellos betrieben werden kann. Per RJ45 ist auch die Nutzung im verkabelten Netzwerk möglich.

Kabelloses Heimkino: Toshiba TLP-TW355U.
Von David bis Goliath
Die Neuankündigungen und Blickfänger auf der Hightech-Messe CES zeigen zwei Entwicklungen: Während Hersteller wie Mitsubishi und Panasonic die Qualitätsschraube zu Lasten des Preises immer weiter aufdrehen, setzten Firmen wie 3M und Samsung eher auf transportable Lösungen; hier leidet zwangsläufig das hochauflösende Heimkino-Erlebnis. Wer sich bei Projektoren zwischen diesen Extremen behaupten will, braucht interessante Ideen wie Toshiba mit Modellen mit WLAN-Anbindung.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Samsung Beamer hier.
