CES-Neuheit im Test: Razer Mako Soundsystem
Touch and wait: Träges Bedienpult
Eine Fernbedienung sucht man vergeblich in der Verpackung des Razer Mako. Lautstärke, Basslevel sowie die Stummschaltung des gesamten Systems werden ausschließlich über ein kleines Bedienpult geregelt. Blau und rot beleuchtet macht es optisch eine gute Figur, fummelig wird es jedoch bei der Bedienung.
Dass das Pult komplett über Berührungen gesteuert wird und keine haptische Erhebung aufweist, gehört in der Unterhaltungselektronik mittlerweile fast schon zum guten Ton. Ärgerlich wird es dann, wenn Berührungen des Fingers nicht so nahtlos wie bei Apples iPhone erkannt werden.
So hatten wir im Test Schwierigkeiten, die Lautstärke exakt einzustellen. Prinzipiell zwar möglich, bereitet das träge reagierende Sensor-Feld in der Praxis jedoch einigen Ärger. Vor allem in den unteren Bereichen scheint ein strichgenaues Steuern kaum möglich. Dies ist vor allem dann störend, wenn die Musik leise im Hintergrund unterhalten soll. Oft hilft hier nur der Griff zur Lautstärkeregelung der angeschlossenen Geräte.
Das berührungsempfindliche Bedienpult reagiert nur träge auf Eingabebefehle.
Am Bedienpult bietet das Razer Mako noch die Möglichkeit, einen Kopfhörer oder ein weiteres Ausgabegerät anzuschließen. Sobald ein Kopfhörer in den Eingang gesteckt wird, schaltet das übrige System die Lautsprecher automatisch stumm.
Am besten: Hörtest DVD
Für den gemütlichen DVD-Abend vor dem Rechner oder im Heimkino ist das Lautsprecher-Ensemble nahezu ideal. Kein Streit mehr um den besten Platz auf dem Sofa, die Wahrnehmung des Klanges ist auf allen Plätzen gleich. Selbst wenn man aufsteht und im Raum umhergeht, verändert sich der Sound nur minimal.
Spätestens wenn der Bass einsetzt, sollte man schnell wieder aufs Sofa flüchten. Die tiefen Frequenzen gehen durch Mark und Bein. Mit einer Gesamtleistung von 300 Watt RMS sind genügend Reserven vorhanden, um Nachbarn zu ärgern und Trommelfelle zu quälen. Zum Übersteuern bekommt man die Makos hingegen auch mit viel Anstrengung nicht.

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Bei allem Respekt, die Performance und Klangtreue, die in diesem Test suggeriert und versprochen wird, konnte das Razer Mako bei uns im Tonstudio in keiner Weise halten. Die nominalen 300 W sind netto...