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12.01.2008
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Gute Ausstattung gegen gutes Aussehen

Brüder im Test: Nokia XpressMusic 5310 vs. 5610

Handy

Für Menschen mit größeren Fingern interessant: Die einzelnen Tasten des 5610 sind größer als beim 5310, wobei beide Modelle eine Tastatur mit gutem Druckpunkt haben. Durch ein besonderes Bedienelement hebt sich das 5610 vom Konkurrenten ab: Das 5610 hat unter dem Display einen Schieberegler, der als Schnellwahl-Taste für MP3-Player und Radio dient.

Musikexperten im Vergleich: Ungehörter Unterschied

Die Player der beiden Nokia-Modelle sind nahezu identisch. Sowohl beim 5610 als beim 5310 können beliebig Titellisten erstellt und benannt werden. Dazu gibt es die voreingestellte Einteilung nach Interpreten oder Alben. Beim Klang verhilft dem 5610 eine Einstellungsmöglichkeit namens "3D-Klang" zu einem kleinen Vorteil. Mit dieser Einstellung klingt die Musik eindeutig voller als mit den vorhandenen Equalizern beim 5310.

Bei den unterstützten Datei-Formaten gibt es ebenfalls einen kleinen Unterschied: Das Nokia 5310 unterstützt die Formate MP3, MP4, AAC, eAAC+ und WMA. Das Nokia 5610 spielt zudem DRM-geschützte Dateien ab. Neben der Kompatibilität für die eigene Musik ist natürlich der Klang eines Musik-Handys entscheidend: Positiv fällt bei beiden Mobiltelefonen auf, dass nicht nur die fünf vorgefertigten Equalizer wie "Pop" oder "Klassik" angewählt werden können, sondern dazu zwei manuell einstellbare. Hier kann der Nutzer gesondert Bass und Höhen variieren. Das ist eine Möglichkeit, die den Klang eindeutig verbessert und im Test mit "gut" zu bewerten ist.

Der musikalische Lieferumfang ist für das Nokia 5610 und das Nokia 5310 gleich, mit Kopfhörern und Adapter. Dank der integrierten 3,5-Millimeter-Buchse lassen sich alle gängigen Ohr- und Kopfhörer anschließen. Das sollten Käufer unbedingt ausnutzen, denn das mitgelieferte Headset kann gegenüber hochwertigeren Kopfhörern wie den Koss Porta Pro eindeutig nicht mithalten. Praktisch, auch beim Gebrauch anderer Kopfhörer: Der Nokia-Adapter hat eine kleine Schalteinheit integriert, mit der sich Lieder weiterschalten lassen. Eine Lautstärkeregelung gibt es allerdings nur am Handy selbst.

nokia 5610

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Der Slider im Test: Das Nokia 5610.

Für die Datenübertragung, insbesondere für Musik und Bilder, können Besitzer das Nokia 5610 und das 5310 ohne vorheriges Installieren von Treibern oder Software an den PC anschließen. Beim Verbinden durch ein USB-Kabel können sie die Übertragungsart "Datenspeicher" anwählen und der PC erkennt die Handys als Massenspeicher. So lassen sich Dateien per Drag-and-Drop verschieben. Die Übertragung der Daten dauert aber leider zu lange, besonders im Vergleich mit anderen Musik-Handys wie dem W960i von Sony Ericsson. Für 15 Megabyte braucht das 5610 von Nokia mehr als eine halbe Minute - eindeutig zu lange wenn Musik-Liebhaber regelmäßig das Archiv aktualisieren möchten.


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