Künstler mit Marker und PC: So entsteht ein PC-Spiel - Teil I
Künstler mit Marker und PC: So entsteht ein PC-Spiel - Teil I
Bei Daedalic sollte die Geschichte abermals etwas aufbereitet und mit mehr Inhalt gefüllt werden. Bad Brain wollte das Spiel eigentlich etwas kürzer gestalten und somit wurden auch einige Inhalte gestrichen. Daedalic wollte hingegen die ganze Geschichte hören und diese auch ins Spiel einbringen. Somit wurde der Titel noch einmal umgebaut und die Geschichte vollständig eingepflegt.
In diesen Diskusionsrunden um Inhalt und Optik sind meistens alle, vom Skripter bis zum Lead Artist, versammelt und bringen ihre Ideen und Vorschläge mit ein. Kommt zum Beispiel die Frage auf, ob es möglich wäre, eine Spiegelung an einer bestimmten Stelle einzubauen, entwickelt sich daraus eine Verkettung von weiteren Fragen, die dann zu einer Idee umgewandelt wird.
Letzten Endes wurde auch noch einmal über die Figur Sadwick gesprochen. Sie war immer noch nicht ganz perfekt und noch zu kindlich. Da die Geschichte auch für ein älteres Publikum gedacht war, setzte man sich noch einmal zusammen und machte ein so genanntes "Brainstorming", in dem Marco einige neue Skizzen erstellte und diese dann vom ganzen Team begutachten ließ. So sammelten sich dann zusätzlich noch einige Ideen, die dann in die Hauptfigur mit einflossen.

Während man auf der einen Seite noch an der Hauptfigur arbeitete, kamen auf der anderen Seite schon die Schauplätze und die daraus entstehenden Hintergrund-Grafiken an die Reihe. Wie diese Prozedur vonstatten geht, zeigt netzwelt im zweiten Teil. Auch die Animation von Zwischensequenzen und das Erstellen von Hintergünden wird dann Thema sein.

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