Mit Logitech und Thrustmaster auf der Teststrecke
Kontroll-Freaks: Lenkräder für Playstation 3 im Test
Wer möchte nicht das grenzenlose Fahrerlebnis auf seiner PS3, mit dem Spiel seiner Wahl erleben. Doch die richtige Lenkhilfe zu finden ist nicht immer einfach. Netzwelt hat sich das Logitech "Driving Force Pro" zusammen mit dem Thrustmaster "Ferrari GT experience Racing Wheel" im Vergleichstest zur Brust genommen und einiges an Kilometern abgefahren. Dabei wurden wir nicht nur kräftig durchgeschüttelt, sondern benötigten auch jede Menge Muskelschmalz.
Inhaltsverzeichnis
- 1Der Aufbau
- 2Lieferumfang und Austattung
- 3Stromsparer oder Force-Feedback-Monster?
- 4Wenn das Lenkrad lebendig wird
- 5Fazit: And the Winner is...Logitech
Der Aufbau
Wie schön ist es doch ist, wenn mal etwas ohne Anleitung aufzubauen ist. Das "Logitech Driving Force Pro" erweist sich dabei dankbar einfach in der Handhabung. Mit wenigen Handgriffen ist das Lenkrad aufgebaut und am Tisch befestigt. Durch eine Art Schraubstock-Technik wird das "Driving Force Pro" an der Tischkante befestigt. Die Kante des Tisches sollte jedoch nicht allzu dick sein, da die Zwingen maximal acht Zentimeter Umfang einspannen können. Haben die Haken aber erstmal zugefasst, hält das Lenkrad jeder Erschütterung stand.
Die Schraubklemmen des "Logitech Driving Force Pro" halten sehr gut und sind einfach anzubringen.
Etwas anders sieht da die Montage des Thrustmaster "Ferrari GT" aus. Mit einem Schraubgewinde werden zwei saugfähige Halterungen an die Unterseite des Tisches geschraubt. Leider verrutscht das Lenkrad während dieser Schraubaktion öfters und der Aufbau an sich dauert länger. Dafür fasst die Halterung selbst an einem Tisch der keine richtige Montagefläche bietet gut.
Die Halterung des Thrustmaster "Ferrari GT" hält bärenstark am Tisch, ist nur am Anfang etwas umständlich.
Lieferumfang und Austattung
Unsere beiden Testspiele, "F1 Championship Edition" und "Juiced 2": Hot import Nights", bieten keine gesonderten Einstellungsmöglichkeiten für eine Lenkradsteuerung. Wer jetzt denkt, dass er vielleicht noch in der Herstelleranleitung Rat und Beistand findet, liegt falsch. Bei beiden Lenkrädern ist die Ausstattung sehr dürftig. Lediglich das "Driving Force Pro" hat eine Kurzanleitung und in dieser wird unverständlicherweise von einem "PS2-Lenkrad" gesprochen. Zumindest beim Thrustmaster-Modell könnte man eine Anleitung oder Software erwarten, ist das Lenkrad doch für PlayStation und PC.
PlayStation 3 Lenkräder
Protzig: das Ferrari Logo ist der Blickfang des Thrustmaster PS3 Lenkrades.
Leider ist das Pedalenbrett von der Gewichtsverteilung her etwas schlecht ausgerichtet. Dafür rutscht es erstaunlicherweise so gut wie gar nicht.
Obwohl die Schraubvorrichtung anfangs etwas kompliziert ist, hält sie selbst auf ungeeigneter Fläche bärenstark.
Dank der kräftigen Zwingen bleibt das Lenkrad überall fest verklemmt.
Steht das aufgebaute Lenkrad, beginnt die "Einfühlungsphase": wie fühlt es sich an, liegt es gut in der Hand und rutschen die Pedale nicht weg. Optisch sehen beide Lenkräder auf ihre Weise ansprechend aus. Das Logitech "Driving Force Pro" wirkt jedoch "kräftiger" in seiner Bauart. Der nahtlose Lenkradring mit 25 Zentimeter Durchmesser besteht aus griffigen Vollgummi und ist somit auch für größere Hände gut geeignet.

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Gibt noch was viel besseres!!! Das neue Logitech G25 Racing Wheel. http://www.logitech.com/index.cfm/gaming/playstation_3/devices/131&cl=de,de Kostet zwar ein bisschen mehr ist aber in anderen PS3-Foren hochgelobt. Am...