Sandy: Die persönliche Online-Sekretärin
Sandy mag iCal und Twitter
Apropos USA: Wer jenseits des großen Teichs lebt, kann sich Nachrichten von Sandy auch per SMS aufs Handy schicken lassen. Sandy funktioniert auch bereits in Zusammenarbeit mit ausgewählten Mobilfunkprovidern in Großbritannien, andere Länder sollen in naher Zukunft folgen.
E-Mail und SMS sind jedoch nicht die einzigen Möglichkeiten, um mit Sandy zu kommunizieren. Die Website bietet ihren Nutzern auch einen individuellen Kalender-Feed, der sich mit Programmen wie Outlook oder iCal oder eben auch mit anderen Web-basierten Kalendern abonnieren lässt. Damit ist es Sandy dann zum Beispiel möglich, auf dem eigenen Rechner kurz vor einem wichtigen Termin oder Ereignis Alarm zu schlagen.
Sandy versteht sich schließlich auch mit Twitter.com und Jott.com. So lässt sich Twitter zum Beispiel dazu nutzen, um Sandy per Instant Messaging mit Befehlen zu füttern. Eine eigene IM-Implementierung ganz ohne Twitter soll in naher Zukunft folgen.
Fazit: Spannend für Denglisch-Sprecher
Zugegeben: Sandy ist bisher noch sehr auf den US-amerikanischen Sprachraum ausgerichtet. Wer sich davon nicht abhalten lässt und auf die SMS-Benachrichtigungen vorerst verzichten kann, findet in Sandy eine nützliche Hilfe, die Erinnerungen automatisieren und das eigene Kalender-Kuddelmuddel entwirren kann.
Schön daran ist auch, dass sich Sandy in vielen Fällen tatsächlich so verhält wie eine persönliche Assistentin. Verabredet man sich zum Beispiel mit jemandem per E-Mail, dann bekommt Sandy einfach eine Kopie der Mail mit einer eher formlosen Zeile wie "Sandy remind me to meet Steve tomorrow at 3pm for coffee". Der Dienst vermerkt dies dann nicht nur im eigenen Kalender, sondern schickt dem guten Steve gleich auch eine iCal-Datei, mit der er den Termin per Mausklick importieren kann.
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