Fulminantes Duell auf der PlayStation 3
Teufelskeile: Devil may Cry 4 für PS3 in der Vorschau
Action
Wenn der Himmel sich verdunkelt und die Straßen voll von unheimlichen Dämonen sind, dann steht die Welt wieder dicht am Abgrund. Der Einzige, der dann noch helfen kann, ist Dante, der Dämonenjäger. Arrogant, aber dennoch sympathisch war der pfiffige Allrounder schon immer zur Stelle. Doch dieses Mal ist alles anders, nun ist Dante der Gejagte. Im vierten Teil erzählt Capcom die Geschichte des Dämonenjägers noch dunkler, als es bisher schon der Fall war. Netzwelt konnte sich mit der PS3-Version selbst davon überzeugen.
Wie schlimm muss es um die Welt bestellt sein, wenn der einst so coole Allrounder Dante zum Mörder wird. Dante - selbst halb Dämon, halb Mensch - ist eigentlich ein Recht schaffender Raufbold mit Diva-Allüren. Er schwor einen Eid zum Schutze der Menschheit und wurde von den Dämonen gefürchtet. Aber im vierten Teil scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Dante kracht unangemeldet in eine heilige Versammlung und metzelt (im ersten Moment) blutrünstig den Geistlichen und seine Wachen nieder. Die Menschen in der Messe sind entsetzt, nur einer aus der Menge versucht dem blutigen Treiben entgegenzuwirken: Nero.

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Kein freundlicher Geselle, aber der Typ hier ist bei weitem noch nicht der größte Gegner.
(Klick vergrößert.)
Obwohl der junge Mann Dante zum Verwechseln ähnelt, handelt es sich nicht um einen weiteren Zwillingsbruder, wie es im vorangegangenen Teil mit Virgil der Fall war. Nero ist zwar von aufbrausendem Gemüt und sehr pflichtbewusst, aber im Gegenteil zu Dante "eigentlich" ein Mensch. Doch das stört die beiden Wasserstoff-Blondies wenig und so beginnt die erste Gegenüberstellung mit einem anmutigen Kampf. Sie als Spieler schlüpfen dabei fürs Erste in die Rolle des jungen Dämonenjägers Nero. Dante gelingt es jedoch zu fliehen und so erklären Sie sich sofort dazu bereit, den Verräter zu suchen und zu töten.
Devil May Cry 4
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Was für ein Anfang. Eines lässt sich jetzt schon sagen: Das Intro und dessen Inszenierung leiten eine grandiose Stimmung ein. Dante als richtig böser Junge und der Neue, dessen tragische Geschichte vollwertig ins Devil-may-Cry-Universum passt, leisten sich ein packendes Zusammenspiel. Für alle, die dem "verlorenen Sohn" jedoch zu sehr hinterhertrauern, gibt es Hoffnung. Dante hatte, zumindest aus seiner Sicht, einen guten Grund für sein Handeln. Was allerdings genau dahinter steckt, bleibt noch geheim.
Charakterstudie
Bei all der Hektik und den großen Ereignissen sollte man Nero auf keinen Fall unterschätzen. Der neue Charakter braucht sich nämlich nicht zu verstecken. Trotz seiner menschlichen Wurzeln führt er eine Waffe mit sich, die den Namen "Devilbringer" trägt. Dieses Schätzchen hat es wirklich in sich. Es handelt sich um eine Art Klaue, die Nero als rechten Arm besitzt und die ihre Kraft aus der Magie der blauen Steine im Spiel zieht. Diese ungewöhnliche Hand kann im Spiel als Transportmittel genutzt werden. An bestimmten Punkten wird der "Devilbringer" auch zum Überwinden von Hindernissen verwendet.
Links zum Artikel
- Devil may Cry Romane
- Erste Eindrücke von Bionic Commando
- Hersteller Website
- Offizielle Website zum Spiel
- Ubisoft bringt drei Konsolenspiele von Capcom auf den PC
Jetzt sind Sie dran.
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