Fulminantes Duell auf der PlayStation 3
Teufelskeile: Devil may Cry 4 für PS3 in der Vorschau
Wenn der Himmel sich verdunkelt und die Straßen voll von unheimlichen Dämonen sind, dann steht die Welt wieder dicht am Abgrund. Der Einzige, der dann noch helfen kann, ist Dante, der Dämonenjäger. Arrogant, aber dennoch sympathisch war der pfiffige Allrounder schon immer zur Stelle. Doch dieses Mal ist alles anders, nun ist Dante der Gejagte. Im vierten Teil erzählt Capcom die Geschichte des Dämonenjägers noch dunkler, als es bisher schon der Fall war. Netzwelt konnte sich mit der PS3-Version selbst davon überzeugen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Charakterstudie
- 2"Ebony & Ivory" vs. "Devilbringer"
- 3Kampfkunst in seiner Vollendung
- 4Dämonisch schön und teuflisch gut
- 5Fazit: Kein Platz für Langeweile
Wie schlimm muss es um die Welt bestellt sein, wenn der einst so coole Allrounder Dante zum Mörder wird. Dante - selbst halb Dämon, halb Mensch - ist eigentlich ein Recht schaffender Raufbold mit Diva-Allüren. Er schwor einen Eid zum Schutze der Menschheit und wurde von den Dämonen gefürchtet. Aber im vierten Teil scheint alles aus den Fugen geraten zu sein. Dante kracht unangemeldet in eine heilige Versammlung und metzelt (im ersten Moment) blutrünstig den Geistlichen und seine Wachen nieder. Die Menschen in der Messe sind entsetzt, nur einer aus der Menge versucht dem blutigen Treiben entgegenzuwirken: Nero.
Kein freundlicher Geselle, aber der Typ hier ist bei weitem noch nicht der größte Gegner.
Obwohl der junge Mann Dante zum Verwechseln ähnelt, handelt es sich nicht um einen weiteren Zwillingsbruder, wie es im vorangegangenen Teil mit Virgil der Fall war. Nero ist zwar von aufbrausendem Gemüt und sehr pflichtbewusst, aber im Gegenteil zu Dante "eigentlich" ein Mensch. Doch das stört die beiden Wasserstoff-Blondies wenig und so beginnt die erste Gegenüberstellung mit einem anmutigen Kampf. Sie als Spieler schlüpfen dabei fürs Erste in die Rolle des jungen Dämonenjägers Nero. Dante gelingt es jedoch zu fliehen und so erklären Sie sich sofort dazu bereit, den Verräter zu suchen und zu töten.
Devil May Cry 4
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Bild vergrößern Kampf der Dämonenjäger... - Bild 2 von 22
Bild vergrößern Nero: der unbekümmerte Junge wird bald seine bitterste Stunde erleben. - Bild 3 von 22
Bild vergrößern Mit seinem Dämonenschwert \"Rebellion\" kann nur Dante umgehen. - Bild 4 von 22
Bild vergrößern \"Devilbringer\" vs. \"Rebellion\", welche Waffe ist am stärksten? - Bild 5 von 22
Bild vergrößern Ob im Frühling oder in eisiger Kälte, Sie müssen sich überall der Gefahr stellen. - Bild 6 von 22
Bild vergrößern Die toll gestalteten Dämonen sind ein Blickfang. - Bild 7 von 22
Bild vergrößern So dunkel wie die Nacht ist auch dieser böse Dämon. - Bild 8 von 22
Bild vergrößern Hier zeigt sich was dabei heraus kommt, wenn man seinem Tierchen zuviel Kraftfutter gibt. - Bild 9 von 22
Bild vergrößern Ob zu Lande oder in der Luft, Dante macht überall eine gute Figur. - Bild 10 von 22
Bild vergrößern Kampf auf hoher Spitze. Manchmal ist die Höhenlage etwas brenzlig. - Bild 11 von 22
Bild vergrößern Immer einen lockeren Spruch auf den Liffen. Dante zeigt keine Furcht. - Bild 12 von 22
Bild vergrößern Dante im Kampf gegen den Dämonen Blitz. - Bild 13 von 22
Bild vergrößern Der Wasserstoff-blonde Anti-Held muss einiges einstecken. - Bild 14 von 22
Bild vergrößern Kräfte sammeln für den Schowdown. - Bild 15 von 22
Bild vergrößern Der Devilbringer leistet oftmals gute Dienste. - Bild 16 von 22
Bild vergrößern Obwohl beide Charaktere eigentlich das gleiche wollen, müssen sie einen getrennten Weg gehen. - Bild 17 von 22
Bild vergrößern Neros große Liebe Kyrie. Was unschuldig anfängt endet in einer Katastrophe. - Bild 18 von 22
Bild vergrößern Manchmal haben Sie keine Chance zu einem Gegenangriff. Das macht manche Situation etwas frustrierend. - Bild 19 von 22
Bild vergrößern Keine Angst, der will doch nur spielen... - Bild 20 von 22
Bild vergrößern Obwohl Dante der beste Dämonenjäger ist, ist Nero ihm ebenbürtig. - Bild 21 von 22
Bild vergrößern ...in der heiligen Halle ist die Hölle los. - Bild 22 von 22
Bild vergrößern Dantes Spezial-Moves sind nicht alle neu, aber dafür noch genauso wirkungsvoll
Was für ein Anfang. Eines lässt sich jetzt schon sagen: Das Intro und dessen Inszenierung leiten eine grandiose Stimmung ein. Dante als richtig böser Junge und der Neue, dessen tragische Geschichte vollwertig ins Devil-may-Cry-Universum passt, leisten sich ein packendes Zusammenspiel. Für alle, die dem "verlorenen Sohn" jedoch zu sehr hinterhertrauern, gibt es Hoffnung. Dante hatte, zumindest aus seiner Sicht, einen guten Grund für sein Handeln. Was allerdings genau dahinter steckt, bleibt noch geheim.
Charakterstudie
Bei all der Hektik und den großen Ereignissen sollte man Nero auf keinen Fall unterschätzen. Der neue Charakter braucht sich nämlich nicht zu verstecken. Trotz seiner menschlichen Wurzeln führt er eine Waffe mit sich, die den Namen "Devilbringer" trägt. Dieses Schätzchen hat es wirklich in sich. Es handelt sich um eine Art Klaue, die Nero als rechten Arm besitzt und die ihre Kraft aus der Magie der blauen Steine im Spiel zieht. Diese ungewöhnliche Hand kann im Spiel als Transportmittel genutzt werden. An bestimmten Punkten wird der "Devilbringer" auch zum Überwinden von Hindernissen verwendet.







