Rocklegenden bitten zum Duell
Kräftig abrocken: Guitar Hero 3 im Test
Michael Knott
Harte Gitarrenriffs, dröhnende Bässe, ohrenbetäubendes Schlagzeuggewitter und hymnenartige Gesänge: Rockmusik, wie wir sie kennen und lieben. Mit "Guitar Hero 3: Legends of Rock" bringt Activision wieder eine Gitarren-Simulation auf den Markt, in der jeder zum Rockstar wird!
Inhalt
- Let's Rock
- Born to be a Star
- Wo sind denn nun die Drogen?
- Fazit: Nie mehr Kuschelrock
In der heutigen Zeit schaffen es untalentierte Sänger in die Höhen des Pop-Olymps und unbegabte Millionärstöchter werden zu angebeteten Mode-Ikonen. Um den inneren Drang des "normalen" Bürgers nach Anerkennung zu befriedigen, gibt es höchstens noch die drei Minuten Ruhm auf bestimmten Internet-Portalen. Aber es gibt ja auch diejenigen unter uns, die einfach nur mal richtig die Sau raus lassen wollen. Ohne viel zu proben, einfach nur zum Spaß haben. Da können sich beispielsweise eingefleischte Karaoke-Sänger an "SingStar" ausprobieren und für bodenständige Rocker hat redoctane "Guitar Hero" auf den Markt gebracht. Letzteres legt Publisher Activision nun zum dritten Mal auf und bietet Ihnen die Chance, sich mit den größten Rock-Legenden der letzen Jahrzehnte zu messen.

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Egal ob Mann oder Frau, in "Guitar Hero" kann jeder der absolute Gitarren-Gott sein.
Let's Rock
In "Guitar Hero 3" erwartet Sie keine große Hintergrundgeschichte, eigentlich geht es nur darum, richtig loszurocken und das ohne lange Übungsstunden. Sie beginnen das Spiel entweder im normalen Karriere-Modus, in der Sie sich und Ihre Band zum Erfolg zupfen, oder im schnellen Spiel, dem Multiplayer, oder lieber erstmal im Training. Besonders witzig ist der Koop-Karriere-Modus. Hier können Sie zu zweit in einer Band spielen und müssen für den Erfolg zusammenarbeiten. Dabei stehen Ihnen auch Songs zur Verfügung, die im Einzelspieler nicht vorhanden sind.
Nüchtern betrachtet ist und war "Guitar Hero" ein reines Reaktionsspiel. Allerdings bekommen Sie mit der (in der PC-Version) beigelegten Gitarren-Attrappe auch gleich das richtige Equipment mitgeliefert, dass die Sache doch wesentlich authentischer rüberkommen lässt. Der Xplorer-Controller hat am Gitarrenhals fünf farbige Tasten und am Korpus sitzt ein breiter Kippschalter, der je nach Tonlage hoch oder runter gedrückt werden muss.
Guitar Hero 3
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Wer bisher noch keine großen Erfahrungen mit "Guitar Hero" gemacht hat, der sollte lieber erstmal den leichtesten Schwierigkeitsgrad wählen. Obwohl das Tutorial sehr aufschlussreich ist, kann man das Taktgefühl und die Fingerfertigkeit (die absolut benötigt wird), nicht erlernen. Dafür ist der Trainings-Modus sehr hilfreich. Die ersten Songs, die Sie auch in der Karriere spielen müssen, sind dort aufgezeigt und können in "leicht", "mittel" oder "schwer" geprobt werden. Wobei die Einstellung "schwer" eher etwas für erfahrene Finger-Akrobaten ist.
Aber mal ehrlich, wenn es in den Fingern juckt, dann möchte man sich nicht noch lange mit einem Tutorial abmühen, sondern gleich anfangen. Natürlich ist das Spiel eher für lustige Gruppenabende gedacht. Aber auch als einsamer Rocker kann man jede Menge Spaß und Hörstürze erleben. Widmen wir uns daher erstmal der Karriere.
Mehr über: Testbericht, Simulation, Gaming
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Jetzt sind Sie dran.
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