Anfang Januar öffentlich zugänglich
Suchmaschine Wikia: Google-Konkurrenz in den Startlöchern
Google bekommt Konkurrenz: eine Suchmaschine namens Wikia. Laut Wikipedia-Gründer Jimmy Wales soll die alternative Suchmaschine Anfang Januar an den Start gehen. Wie bei Wikipedia soll bei Wikia die Gemeinschaft über Inhalte entscheiden: Die Nutzer bestimmen, welche Einträge von Interesse sind und bei der Suche angezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wikia: Die Gemeinschaft bestimmt
- 2Vier Grundpfeiler für eine gute Suchmaschine
- 3Seitensammler: Grub durchgräbt das Internet
- 4Gemeinnützig, aber kommerziell
Wikia: Die Gemeinschaft bestimmt
Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, hatte im Sommer auf einer Konferenz für Software-Entwickler in den USA seine Pläne für eine Suchmaschine publik gemacht. Derzeit arbeitet er auf Hochtouren an der "Wikia Search" getauften Suchmaschine. Wikia stellt sich vor allem in direkter Konkurrenz zu Google, dessen Suche weltweit der Marktführer unter den Suchmaschinen ist.
Die Recherche von Informationen im Internet sei heutzutage nur mit Einschränkungen möglich, so heißt es auf der deutschen Search Wikia-Seite. Die Gründe dafür seien eindeutig: "Mangel an Freiheit, Mangel an gemeinschaftlicher Arbeit, Mangel an Verantwortung, Mangel an Transparenz". Search Wikia soll eine Suchmaschine sein, die vor allem auf menschlicher Intelligenz beruht.

Konkurrenz für Google: Die Wikia-Suchmaschine.
In der Praxis werden derzeit alle Suchmaschinen von einer einzelnen Firma betrieben, die sich um die Auswahl und Kontrolle der erscheinenden Suchergebnisse kümmert. Internetnutzer haben kaum Eingriffsmöglichkeiten beziehungsweise Verbesserungsmöglichkeiten. Das will Wales mit Wikia ändern. Vier Grundsätze sollen beim Projekt Wikia befolgt werden, auf denen die Zukunft der Internetsuche laut Wales basieren sollte: Transparenz, Gemeinschaft, Qualität und Privatheit.

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