Plasma oder LCD: Einkaufsberater Flachbild-Fernseher

Auch beim "HD-Ready"-Logo nicht blind zugreifen

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Grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Fernseher HD-Auflösungen nativ anzeigen kann, also ohne sie in ein anderes Format umrechnen zu müssen. Dennoch ist Vorsicht bei allen Displays angesagt, die sich mit dem "HD Ready"-Logo schmücken. Sie kommen zwar mit 720p zurecht, müssen dieses Format aber keinesfalls nativ darstellen, sondern lediglich dessen Bildsignale verarbeiten können. Ein "HD Ready"-Fernseher, dessen Auflösung beispielsweise nur mit 1024 x 768 Pixel angegeben wird, muss einen Film daher auf die kleine HDTV-Auflösung 720p hochrechnen. Sitzt ein leistungsfähiger Scaler im Gerät, hat das normalerweise keine Auswirkung auf die Bildqualität.

Zukunftssicher nur mit HDMI-Schnittstelle

Ohne eine Mindestausstattung an Schnittstellen geht nichts. Um HDTV-Sendungen zu empfangen, muss ein Flachbildschirm mindestens über eine DVI-Schnittstelle, besser aber über einen HDMI-Eingang verfügen. Beide Schnittstellen übertragen die Fernsehsignale digital, also verlustfrei. Und nach genau diesen Schnittstellen verlangt der Kopierschutz HDCP, mit dem Fernsehsendungen verschlüsselt werden.

HD-Ready-Logo

Finger weg von einem Fernsehgerät, das weder HDMI noch DVI unterstützt. Auf letztere PC-Schnittstelle kann man zwar verzichten, weil sie in der Unterhaltungselektronik wenig verbreitet ist. Man sollte sich auch nicht mit dem Argument vertrösten lassen, dass sich hochauflösendes Fernsehen auch über den analogen Komponenteneingang empfangen lässt. Das stimmt zwar prinzipiell, allerdings ist bei analoger Verbindung die Videoqualität schlechter als bei digitaler Übertragung. Zudem schalten viele Rechteinhaber den Komponenten-Eingang ohnehin ab, um analoge Kopien ihrer HD-Videos zu verhindern.

Fazit

Beim Kauf eines Flachbildfernseher muss man sich wohl oder übel mit ein wenig Hintergrundwissen wappnen, um beim Kauf nicht zum falschen Gerät zu greifen. Welches Gerät passt, bestimmen nicht nur Wohnzimmergröße und Geldbeutel, sondern auch produkt- und technologiespezifische Merkmale. Soll es ein Plasma- oder doch lieber ein LCD-Gerät sein? Beide haben ihre Vor- und Nachteile, sind mittlerweile aber frei von Kinderkrankheiten. Unabhängig von der Technologie spielen beim Fernsehkauf auch das Kontrastverhältnis, Reaktionszeit, Auflösung, Schnittstellen und Lautsprecherboxen eine wichtige Rolle.

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Stretch-Funktion bei 4:3 Programmen? Was soll denn das bewirken? Man könnte das Bild breit ziehen - echt super, wenn jeder Kopf um 33% verbreitert wird. Da wird noch jeder Schauspieler zum Breitmaulfrosch. Andere...

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