Plasma oder LCD: Einkaufsberater Flachbild-Fernseher

Sitzabstand im Wohnzimmer beachten

Vorsicht beim Fernseher-Check in großen Elektronikmärkten. Dort hat die Farbeinstellung der Flachbildschirme nichts mit einem Wohnzimmerambiente gemein: Speziell Discounter stellen Helligkeit, Kontrast und Sättigung ihrer TV-Exponate oft extrem ein, damit sie sich gegen den grell ausgeleuchteten Verkaufsraum und andere ausgestellte Geräte behaupten können. Je schlechter beispielsweise der Kontrast eingestellt ist, desto unschärfer wird auch das Fernsehbild wahrgenommen.

Von sehr hohen Kontrastverhältnissen sollte man sich nicht blenden lassen. Dieser Wert bezieht sich zwar auf die hellsten und dunkelsten Lichtwerte, die ein Display gleichzeitig in einem Bild darstellen kann. Eine mäßige Schwarzdarstellung wird allerdings nicht durch besonders hohen Kontrast ausgeglichen. Herstellerangaben wie 10.000:1 kann man getrost bezweifeln und sollte das Gerät lieber selbst begutachten. Dabei gilt: Dunkle Bildpartien sollten auch bei optimaler Helligkeits-Einstellung nicht von hellen Bereichen überstrahlt werden.

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Mehr oder weniger alle Flachbild-TVs kommen inzwischen im Breitbild-Format, verfügen also über Seitenverhältnis von 16:9. Und diesem Fernsehformat gehört die Zukunft - beispielsweise wurde die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im 16:9-Bild an geeignete Empfangsgeräte übertragen. Wie groß der Fernseher sein soll, hängt von der Sehgewohnheit und von den Räumlichkeiten ab.

Als Faustregel für den Abstand bewährt sich bei den 16:9-Bildschirmen folgende Rechnung: Das Zweifache bis Dreifache der Bilddiagonale wird von vielen als angenehmer Abstand empfunden. Bei einem 42-Zoll-Bildschirm reichen knapp drei Meter Abstand. Kleiner als 30 Zoll sollte der TV im Wohnzimmer nicht sein. Beim Aufstellen des Fernsehers gilt es auch immer etwas Abstand zur Wand zu lassen: Die Flachbildschirme produzieren Abwärme und dürfen nicht überhitzen.

Ist der Fernseher wirklich bereit für HDTV?

Wer einen Fernseher kaufen will, der nicht nur für PAL-Sendungen, sondern auch für HDTV gerüstet sein soll, sollte nicht nur die Unterschiede zwischen Plasma- und LCD-Produkten kennen. Eine HD-Mattscheibe sollte mindestens die HDTV-Auflösung 720p beherrschen oder wie viele aktuelle Geräte gleich 1080p unterstützen. Vor dem Kauf eines HD-Fernsehers sollte man auch auf das "HD-Ready"-Logo und seinen Nachfolger "HD Ready 1080p" achten. Hinter diesem Logos steht die EICTA, eine Vereinigung zahlreicher Elektronikverbände und Elektrounternehmen aus Europa, USA und Japan. Mit diesen Plaketten ausgezeichnete Fernseher erfüllen Mindestkriterien für HDTV-Wiedergabe. Speziell die Konditionen für das "HD-Ready"-Logo sind aber recht schwammig formuliert, sodass sie Hersteller zum Nachteil des Anwenders auslegen können. Ein Beispiel dafür ist die native Auflösung.

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Stretch-Funktion bei 4:3 Programmen? Was soll denn das bewirken? Man könnte das Bild breit ziehen - echt super, wenn jeder Kopf um 33% verbreitert wird. Da wird noch jeder Schauspieler zum Breitmaulfrosch. Andere...

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