Plasma oder LCD: Einkaufsberater Flachbild-Fernseher

LCD-Fernseher

Bleibt ein statisches Bild wie zum Beispiel ein Senderlogo längere Zeit auf der Mattscheibe, verschwindet es unter Umständen selbst dann nicht wieder vollständig, wenn andere Szenen dargestellt werden. Sollte dies tatsächlich einmal auftreten, ist das Plasma-Display keinesfalls verloren. Die meisten Geräte verfügen über Techniken, um Einbrenneffekte zu verhindern. Dabei wird beispielsweise eine Weißfläche auf dem gesamten Bildschirm angezeigt.

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Anwender können das Risiko eingebrannter Bilder aber schon im Voraus minimieren, indem sie einerseits die Kontrast- und Helligkeitseinstellungen des Plasma-Displays anpassen. Beide sind werksseitig ohnehin meist zu hoch eingestellt, was oftmals auch für Schärfe- und Farbwerte gilt. Wer viele im 4:3-Format ausgestrahlte Sendungen anschaut, sollte darauf achten, dass der Fernseher über eine "Stretch"-Funktion verfügt, um den gesamten Bildschirm auszufüllen.

Flachbildfernseher mit LCD-Technologie erreichen im Durchschnitt nicht die Größen ihrer Plasma-Kollegen: Standardmodelle kommen häufig auf Bilddiagonalen zwischen 32 und 42 Zoll. Ebenso wie bei den Plasma-Displays bestimmen auch hier die Austattungsmerkmale maßgeblich den Preis. Full-HD-Geräte auf LCD-Basis sind allerdings auch in kleineren Bildschirmformaten erfreulich preiswert. So kostet zum Beispiel der 37-Zoll-Fernseher Philips 37PFL7662D rund 1.100 Euro, ist mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 und seinen beiden HDMI-Eingängen für die Zukunft gerüstet. Ein LCD-Fernseher ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn Anwender ein Display benötigen, das sich sowohl als TV-Gerät als auch als Computer-Monitor eignet.

Philips 37PFL7662D
Zuverlässig: Der 32 Zoll messende Philips 37PFL7662D bringt alle Voraussetzungen für HDTV-Empfang mit und ist für etwa 1.100 Euro zu haben.

In Sachen Bildqualität sind sich Plasma und LCD-Produkte fast ebenbürtig. Allerdings tun sich LCD-Fernseher grundsätzlich etwas schwerer, tiefes Schwarz und dunkle Grauabstufungen darzustellen und haben daher geringere Kontrastverhältnisse als Plasma-TVs. Letztere haben auch beim Blickwinkel leicht die Nase vorn. Bei Plasma-Bildschirmen hat man ebenso wie bei Röhrengeräten auch seitlich eine gute Sicht aufs Bild. Zudem ändert sich dessen Helligkeit nicht bei abrupten Blickwinkeländerungen, also etwa dann, wenn man vom Sofa aufsteht oder sich hinsetzt. Dafür sind LC-Displays vor Einbrenn-Effekten gefeit. Ebenfalls auf der Haben-Seite: Sie verbrauchen tendenziell weniger Strom und erhitzen sich im Betrieb nicht so stark wie Plasma-Geräte. Das macht eventuell störende Gehäuselüfter überflüssig.

Vor-Ort-Test schützt vor Fehlkauf

Unabhängig von der verwendeten Technologie sollte man den anvisierten Fernseher vor dem Kauf natürlich selbst ausprobieren. Dabei erkennen Anwender zum einen, ob ihnen die Bildqualität zusagt. Zudem lässt sich so auch schnell die Darstellungs-Geschwindigkeit des Geräts beurteilen: Ein Flachbild-Fernseher sollte schnelle Bildsequenzen einwandfrei darstellen können. Darunter fallen zum Beispiel Sportszenen, aber auch Laufschriften wie zu Beispiel beim Sender N24. Stimmt die Reaktionszeit des Displays, sollten bei keiner Sendung ruckelnde Bilder oder Schlieren (Nachzieheffekt) zu sehen sein.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Stretch-Funktion bei 4:3 Programmen? Was soll denn das bewirken? Man könnte das Bild breit ziehen - echt super, wenn jeder Kopf um 33% verbreitert wird. Da wird noch jeder Schauspieler zum Breitmaulfrosch. Andere...

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