Was Sie vor dem Kauf beachten sollten

Plasma oder LCD: Einkaufsberater Flachbild-Fernseher

Flachbildfernseher haben Röhrengeräten einiges voraus. Die fleißig beworbenen Plasma- und LCD-TVs bringen es auf nur wenige Zentimeter Gehäusetiefe, bieten riesige Bildschirmdiagonalen und lassen sich ohne viel Aufhebens an die Wand hängen. Diese Kaufberatung hilft dabei, den richtigen Flachbild-Fernseher zu finden.

Panasonic TH-42PZ70E
Fortschrittlicher Plasma-Fernseher: Der 42 Zoll große Panasonic TH-42PZ70E stellt HD-Videos nativ in 1920 x 1080 Bildpunkten dar, kostet allerdings auch 1.800 Euro.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Plasma-Fernseher
  2. 2LCD-Fernseher
  3. 3Vor-Ort-Test schützt vor Fehlkauf
  4. 4Sitzabstand im Wohnzimmer beachten
  5. 5Ist der Fernseher wirklich bereit für HDTV?
  6. 6Auch beim "HD-Ready"-Logo nicht blind zugreifen
  7. 7Zukunftssicher nur mit HDMI-Schnittstelle
  8. 8Fazit

Äußerlich sehen die Gerätetypen LCD und Plasma gleich aus: In beiden Lagern gibt es Modelle mit großer Bilddiagonale und geringem Gewicht. Röhrenfernseher können hier kaum noch mithalten. Beispielsweise würde ein 50 Zoll großer und in Rückprojektions-Bauweise hergestellter Fernseher gegenüber gleich großen Plasma- und LCD-Geräten wie ein Koloss dastehen. An die Wand hängen kann man sich so ein sperriges Produkt freilich nur mit viel Mühe, weil es durch seine Röhrentechnik etliche Dutzend Kilogramm mehr auf die Waage bringt. Für Röhrenfernseher spricht allerdings nach wie vor der günstige Preis. Zwar punkten aktuelle Plasma- und LCD-Fernseher mit flachen Gehäusen und großen Bilddiagonalen, sind allerdings auch recht teuer.

Mit Plasma und LCD beherrschen zwei Display-Technologien den Flachbild-Fernsehmarkt. Auf welche Technologie soll man nun setzen? Beide haben konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile, die Fürsprecher wie Kritiker lebhaft diskutieren.

Plasma-Fernseher

Abgesehen von wenigen Ausnahmen beginnen die Bildschirmgrößen bei Plasma-Fernsehern bei 42 Zoll und erreichen teilweise sogar mehr als 60 Zoll. Je nach Ausstattung und Größe bekommt man die Geräte teilweise schon für weniger als 700 Euro. Ein Display mit 50 Zoll Bilddiagonale und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln wie den Samsung PS-50C91H gibt es für rund 1.400 Euro. Deutlich teurer sind derzeit noch die Full-HD-Displays, die bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkte auflösen und damit selbst die "große" HDTV-Variante 1080 nativ darstellen können. Passende Geräte wie der 42 Zoll große Panasonic TH-42PZ70E kosten etwa 1.800 Euro. Wer einen Flachbildfernseher mit besonders großer Diagonale benötigt, ist mit Plasma-Displays besser als mit LCD-Fernsehern bedient. Letztere sind in größeren Formaten oft teurer.

Tiefes Schwarz und dunkle Grauabstufungen stellen die Röhrenfernseher nach wie vor am besten dar. Anwender werden daher kaum einen Unterschied bemerken, der sich bei aktuellen Geräten nur meßtechnisch bemerkbar macht. Nimmt man Plasma-Fernseher in diesen Disziplinen unter die Lupe, kommen sie nicht ganz, aber doch sehr nahe an die Fähigkeiten der Braunschen Röhren heran. Weil Plasma-Bildschirme aber ebenso wie Letztere Phosphor verwenden, um Licht zu erzeugen, kann es zum berüchtigten "Einbrennen" kommen.

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Stretch-Funktion bei 4:3 Programmen? Was soll denn das bewirken? Man könnte das Bild breit ziehen - echt super, wenn jeder Kopf um 33% verbreitert wird. Da wird noch jeder Schauspieler zum Breitmaulfrosch. Andere...

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