Indiana Jones war gestern, jetzt kommt Nathan Drake
Uncharted: Drakes Schicksal für PS3 im Test
Was für die Männer jahrelang "Tomb Raider - Lara Croft" war, ist Nathan Drake nun für die weibliche Fraktion. Dass der sexy Abenteurer dabei alles andere als eine Kopie bereits bekannter Abenteuer-Helden ist, beweist er in seinem ersten PS3-Adventure. Mit hervorragenden Spielelementen und einer gehörigen Portion Action ist "Drakes Schicksal" eigentlich zum Erfolg verdammt.

Inhaltsverzeichnis
- 1Sir Drake steht von den Toten auf
- 2Die Grüne Hölle
- 3Nur nicht nach unten schauen
- 4Was fürs Auge und die Seele
- 5Fazit: Mach's bitte noch einmal, Nathan
Sir Drake steht von den Toten auf
Nathan Drake ist ein draufgängerischer Abenteurer und Schatzsucher, der es mit Regeln nicht ganz so genau nimmt. Einer Familienlegende zufolge soll er sogar ein Nachfahre von Sir Francis Drake, dem englischen Marine-Vizeadmiral aus dem 16. Jahrhundert, sein. Er liebt den Nervenkitzel und bringt damit seinen Kumpel Victor "Sully" Sullivan manchmal ganz schön ins Schwitzen. Als die beiden eines Tages von der Moderatorin einer Archäologie-Dokumentations-Serie für eine Expedition gebucht werden, muss "Nate" nicht lange überlegen. Die Expedition sieht nämlich die Bergung des vor mehr als 400 Jahren beigesetzten Sarges von Sir Francis Drake vor.
Als der Sarg dann auch nach "kleineren" Problemen geborgen wird, ist die Freude erstmal gebremst. Denn bis auf ein Tagebuch birgt der Kasten sonst nur Algen und Moder. Allerdings hat es das Büchlein in sich. Der gute Sir Francis scheint nämlich das sagenumwobene "El Dorado" gefunden zu haben. Leider handelt es sich dabei nicht um eine vergoldete Stadt, sondern um ein großes Götzenbild aus purem Gold. Mit einer Karte und den nötigen Abenteurer-Utensilien ausgestattet, machen sich Sully, Nate und die Moderatorin Elena Fisher in den Dschungel zur Schatzbergung auf. Was sie jedoch nicht wissen - die Götzenstatue wird auch von einer Bande fieser Schmuggler gesucht.
Uncharted: Drakes Schicksal
Im Spiel können Sie alles was explosiv aussieht auch in die Luft jagen. Autos oder Fässer sind am besten geeignet.
Granaten sind sehr hilfreich bei vielen Gegnern, aber vorsicht! Auch die Söldner haben welche und werfen diese auch auf Sie.
Deckung: Ein Knopfdruck und schon stellt sich Nathan hinter dem nächstmöglichen Objekt in Position.
Auf der Suche nach dem Schatz und Begleiterin Elena muss Nathan allerhand auf sich nehmen...
Da geht noch was: Nate und Elena sind ein lustiges, aber auch schlagfertiges Duo.
Über tiefe Schluchten und reißende Flüsse muss sich Nathan Drake in manchen Szenen hangeln.
Mehr als drei Leute schafft der taffe Abenteuerer nicht in Schacht zu halten. Im Nahkampf lassen sich aber nette Schlag-Kombinationen vollziehen.
Die Grüne Hölle
Mit dieser Geschichte im Hinterkopf und dem Ziel vor Augen geht das gewaltige Abenteuer los. Bereits am Anfang bei der Sargbergung auf dem Meer bekommen Elena und Nate ungebetenen Besuch von Piraten. In dieser Situation wird der Spieler mit der Steuerung bekannt gemacht und bekommt ein erstes Gefühl für die Spielmechanik. Zwar stirbt man dabei am Anfang den ein oder anderen Heldentod, kommt dann aber nach einigen Anläufen relativ gut mit der Steuerung klar. In Deckung gehen, zielen, springen, ducken und der Nahkampf sind die ersten wichtigen Grundregeln, die es zu erlernen gilt. Dabei erweist sich die Steuerung als relativ unkompliziert und kann selbst im rasanten Action-Gerangel schnell umgesetzt werden. Nur an manchen Stellen wirkt sie etwas grobmotorisch.

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