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21.12.2007
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DVB-T-fähige Multimedia-Maschine

Cowon A3 im Test: Fernsehen mit dem MP3-Player

Michael Knott

Bilder

Selbstverständlich zeigt der A3 auch Bilder an. Schnappschüsse, die als JPEG, GIF, BMP, PNG, TIF oder gar im RAW-Format vorliegen können, kommen auf dem sehr hellen, gleichmäßig ausgeleuchteten Display schön zur Geltung. Auf Wunsch stellt der Cowon-Player auch eine Diashow zusammen und spielt die Bilder in einer vorgegebenen Reihenfolge ab. Wer sich Bilder auf dem A3 anschaut, kann gleichzeitig Radio oder Musikstücke von der Festplatte hören. Auch bei der Anzeige von Textdateien ist jede beliebige Hintergrundmusik abspielbar.

Dank einer USB-Host-Schnittstelle erschließt sich der Cowon-Player ein weiteres Einsatzgebiet. Aktuelle Digitalkameras können über eine Kabelverbindung die Fotos vom Strandurlaub auf die Festplatte des A3 übertragen. So spart man sich den Zukauf von Speicherkarten. Auch lassen sich über diese Schnittstelle weitere Geräte, etwa externe Festplatten, mit dem Player verbinden.

Texte

Texte lassen sich auf der 16:9-Anzeige recht gut lesen. Sofern das Textgut im TXT-Format vorliegt, steht der Lektüre auf dem Weg zur Arbeit nichts im Wege. Auch die deutschen Umlaute werden vom A3 nicht mit Buchstaben- und Satzzeichensalat quittiert. Für längere Schriftstücke ist die Erstellung von Lesezeichen gedacht. Die Texte können nur komplett gelöscht, nicht aber editiert werden. Während der Textanzeige spielt das Testgerät sowohl MP3-Musik als auch Radio ab.

Cowon A3 DVB-T

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Das Hauptmenü lässt sich sogar während der Fernseh-Wiedergabe einblenden.

Radio und Line-In

Dass der A3 ein Radio an Bord hat, überrascht nicht. Für den Empfang müssen die Kopfhörer angeschlossen sein. Über die zwei Lautsprecher kann man so auf dem Balkon den neusten Nachrichten lauschen. Ein Tastendruck reicht aus, und das eben gehörte Lieblingsstück landet mit bis zu 192 Kbit/s auf der internen Festplatte. Auch Kassettendeck und CD-Player können dem A3 als externe Quelle über den Line-In-Eingang zuspielen. Auch hier beträgt die höchste Kompressionsstufe 192 Kbit/s.

Diktiergerät

Und auch den klassischen Diktiergeräten sagt der PMP aus dem Hause Cowon den Kampf an. Die kleine Öffnung am oberen Gehäuserand zeichnet selbst weiter entfernte Gesprächspartner zuverlässig auf. Bei aktiver Festplatte mischen sich gelegentlich Störgeräusche in die Aufzeichnungen. Auch hier ist bei 192 Kbit/s das Ende der Kompressions-Fahnenstange erreicht. Wer Speicherplatz sparen will oder muss, kann den Regler aber bis auf 64 Kbit/s herrunterschrauben. Leider bietet auch ein so reichhaltig ausgestatteter Player wie Cowons A3 keine Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzustöpseln.


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