Cowon A3 im Test: Fernsehen mit dem MP3-Player

DVB-T

Die allermeisten Filme, die auf der Festplatte des Rechners schlummern, können so direkt und ohne lästige und zeitraubende Konvertierung vom A3 wiedergegeben werden. Die Video-Wiedergabe überzeugt durch eine ruckelfreie und überaus scharfe Darstellung auf dem sehr gut ausgeleuchteten Display. Während der Wiedergabe lassen sich grundlegende Einstellungen zu Seitenverhältnis, Kontrast und Helligkeit der Anzeige tätigen und sogar Screenshots erstellen sowie Untertitel bearbeiten. Wer will, kann die bewegten Bilder auch über das mitgelieferte Kabel auf einem Fernseher wiedergeben.

Hinter der Plastikabdeckung findet sich nicht nur ein Videoausgang, sondern auch ein Eingang zum Anschluss eines Camcorders, Videorekorders oder Fernsehers. Bei einer Aufnahme über diese Schnittstelle wandelt Cowons A3 Videodaten automatisch in platzsparendes und hochwertiges MPEG-4 um.

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Der optional erhältliche DVB-T-Adapter ist streng genommen ein Pflichtkauf für A3-Besitzer. Für etwa 80 Euro wertet er den ohnehin schon üppigen Cowon-Player zum waschechten Fernseher inklusive Aufnahmeoption auf. Der Adapter benötigt keine Batterien und bezieht den Strom über die Mini-USB-Schnittstelle. Der Anschluss für das Cowon-Netzteil bleibt glücklicherweise frei, sodass der Player auch im Netzbetrieb Bilder liefert.

Cowon A3 DVB-T

Überall-TV: Für etwa 80 Euro ist der optionale DVB-T-Adapter erhältlich.

Der Empfang ist dank einer ausziehbaren Antenne gut. Im Test zerfiel das Bild nur geringfügig schneller in unschöne Artefakte, als dies bei einem Notebook mit installiertem DVB-T-Stick von Terratec der Fall war. Selbst mit EPG, einer Art elektronischer Programmzeitschrift, kommt der Empfänger klar. So lässt sich auf dem Bildschirm mit einem Blick bequem ablesen, auf welchem Programm gerade was läuft.

Cowon A3

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Cowon A3 - Im laufenden Fernseh-Modus lässt sich trotzdem das Hauptmenü einblenden.
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Im laufenden Fernseh-Modus lässt sich trotzdem das Hauptmenü einblenden.

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Cowon A3 - Im DVB-T-Betrieb listet der Cowon A3 die Sender übersichtlich an der Seite auf. Hier wird auch die Empfangsstärke angezeigt.
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Im DVB-T-Betrieb listet der Cowon A3 die Sender übersichtlich an der Seite auf. Hier wird auch die Empfangsstärke angezeigt.

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Cowon A3 - Obwohl das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt ist, hinterlässt der Player einen hochwertigen Eindruck in der Hand.
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Obwohl das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt ist, hinterlässt der Player einen hochwertigen Eindruck in der Hand.

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Cowon A3 - Der große Bildschirm bietet genügend Platz für Zusatzinfos und einen grafischen Equalizer.
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Der große Bildschirm bietet genügend Platz für Zusatzinfos und einen grafischen Equalizer.

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Cowon A3 - Der DVB-T-Empfänger kostet etwa 80 Euro extra - für A3-Besitzer dennoch ein Pflichtkauf.
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Der DVB-T-Empfänger kostet etwa 80 Euro extra - für A3-Besitzer dennoch ein Pflichtkauf.

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Cowon A3 - Der Cowon A3 ist nicht nur ein vollständiger Multimedia-Player. Mit dem passenden Zubehör wird er zum Überall-TV.
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Der Cowon A3 ist nicht nur ein vollständiger Multimedia-Player. Mit dem passenden Zubehör wird er zum Überall-TV.

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Cowon A3 - Hinter einer Abdeckung befinden sich die Anschlüsse. Neben USB und USB-Host finden sich hier auch Konnektoren für den Anschluss an einen Fernseher.
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Hinter einer Abdeckung befinden sich die Anschlüsse. Neben USB und USB-Host finden sich hier auch Konnektoren für den Anschluss an einen Fernseher.

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Cowon A3 - Die Tasten lassen sich an einer Hand abzählen. Hauptsächlich wird der Player über den Steuerjoystick bedient.
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Die Tasten lassen sich an einer Hand abzählen. Hauptsächlich wird der Player über den Steuerjoystick bedient.

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Cowon A3 - Für den sicheren Stand im Fernseh- oder Videobetrieb wären Standfüße wünschenswert - die Rückseite ist komplett plan.
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Für den sicheren Stand im Fernseh- oder Videobetrieb wären Standfüße wünschenswert - die Rückseite ist komplett plan.


Das Display selbst bietet einen sehr großen Betrachtungswinkel von allen Seiten und stellt beeindruckende 800 x 480 Pixel dar. So können auch zwei Menschen gleichzeitig einen längeren Film auf dem Player betrachten. Was fehlt, ist eine bequeme Art, den Player zu positionieren. Da das Gehäuse keine Stützmöglichkeit aufweist, muss improvisiert werden. Auch die internen Stereo-Lautsprecher sind leider ziemlich schwach auf der Brust und können in etwas lauteren Umgebungen nicht überzeugen.


Bilder

Selbstverständlich zeigt der A3 auch Bilder an. Schnappschüsse, die als JPEG, GIF, BMP, PNG, TIF oder gar im RAW-Format vorliegen können, kommen auf dem sehr hellen, gleichmäßig ausgeleuchteten Display schön zur Geltung. Auf Wunsch stellt der Cowon-Player auch eine Diashow zusammen und spielt die Bilder in einer vorgegebenen Reihenfolge ab. Wer sich Bilder auf dem A3 anschaut, kann gleichzeitig Radio oder Musikstücke von der Festplatte hören. Auch bei der Anzeige von Textdateien ist jede beliebige Hintergrundmusik abspielbar.

Dank einer USB-Host-Schnittstelle erschließt sich der Cowon-Player ein weiteres Einsatzgebiet. Aktuelle Digitalkameras können über eine Kabelverbindung die Fotos vom Strandurlaub auf die Festplatte des A3 übertragen. So spart man sich den Zukauf von Speicherkarten. Auch lassen sich über diese Schnittstelle weitere Geräte, etwa externe Festplatten, mit dem Player verbinden.

Texte

Texte lassen sich auf der 16:9-Anzeige recht gut lesen. Sofern das Textgut im TXT-Format vorliegt, steht der Lektüre auf dem Weg zur Arbeit nichts im Wege. Auch die deutschen Umlaute werden vom A3 nicht mit Buchstaben- und Satzzeichensalat quittiert. Für längere Schriftstücke ist die Erstellung von Lesezeichen gedacht. Die Texte können nur komplett gelöscht, nicht aber editiert werden. Während der Textanzeige spielt das Testgerät sowohl MP3-Musik als auch Radio ab.

Cowon A3 DVB-T

Das Hauptmenü lässt sich sogar während der Fernseh-Wiedergabe einblenden.

Radio und Line-In

Dass der A3 ein Radio an Bord hat, überrascht nicht. Für den Empfang müssen die Kopfhörer angeschlossen sein. Über die zwei Lautsprecher kann man so auf dem Balkon den neusten Nachrichten lauschen. Ein Tastendruck reicht aus, und das eben gehörte Lieblingsstück landet mit bis zu 192 Kbit/s auf der internen Festplatte. Auch Kassettendeck und CD-Player können dem A3 als externe Quelle über den Line-In-Eingang zuspielen. Auch hier beträgt die höchste Kompressionsstufe 192 Kbit/s.

Diktiergerät

Und auch den klassischen Diktiergeräten sagt der PMP aus dem Hause Cowon den Kampf an. Die kleine Öffnung am oberen Gehäuserand zeichnet selbst weiter entfernte Gesprächspartner zuverlässig auf. Bei aktiver Festplatte mischen sich gelegentlich Störgeräusche in die Aufzeichnungen. Auch hier ist bei 192 Kbit/s das Ende der Kompressions-Fahnenstange erreicht. Wer Speicherplatz sparen will oder muss, kann den Regler aber bis auf 64 Kbit/s herrunterschrauben. Leider bietet auch ein so reichhaltig ausgestatteter Player wie Cowons A3 keine Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzustöpseln.

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Cowon A3

Cowon A3

Cowon | 12/2007
Vorteile
  • Fantastische Bildschirm Qualität
  • Video Ausgang und Aufnahme
  • Beste Format-Unterstützung
Nachteile
  • Lästige Joystick-Steuerung
  • Klobiges Geräte-Design
  • Schlechtes Menü Design