DVB-T-fähige Multimedia-Maschine
Cowon A3 im Test: Fernsehen mit dem MP3-Player
Michael Knott
Neben der Unterstützung sämtlicher Abspielmodi ist vor allem die großzügige Verwaltung von Wiedergabelisten erwähnenswert. Leider lässt sich nur eine Playlist erstellen und sichern. Diese kann aber um so komfortabler im Browser des A3 angelegt werden. Links wird der Inhalt der Festplatte angezeigt, rechts die Einträge in der Wiedergabeliste.
Die einzelnen Lieder können dann einfach von links nach rechts verschoben werden. Während der Wiedergabe werden auf dem großen Display Alben-Cover sowie weitere Informationen zu Bitrate, gewählter Equalizer-Einstellung und Effekten angezeigt. Zusätzlich lässt ein grafischer Equalizer echte HiFi-Stimmung aufkommen.
Hörtest
Am Klang des A2 gab es bereits nichts auszusetzen, der A3 steht dem in nichts nach. Er bietet dieselben Einstellungsmöglichkeiten und mit BBE, 3D-Sound und einer effizienten Bassanhebung die gleichen Effekte. Zahlreiche Möglichkeiten zum Klang-Feintuning dürften auch die anspruchvollsten Ohren zufriedenstellen. Selbst die Wiedergabegeschwindigkeit lässt sich verändern - praktisch bei Hörspielen oder bei Fremdsprachenkursen.

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Der aufgeräumte Bildschirm bietet genügend Platz für viele Infos, etwa einen grafischen Equalizer.
Obwohl Cowon den Fokus beim A3 klar auf die Videowiedergabe gelegt hat, überzeut der Player erfreulicherweise auch klanglich auf ganzer Linie. Die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer sind für audiophil veranlagte Menschen nicht das Gelbe vom Ei. Erst mit passenden Modellen aus dem Zubehörhandel entfaltet der A3 sein volles Soundspektrum.
Video
Trotzdem schreit der A3-Käufer selbstverständlich ebenso laut nach ordentlichen Videoqualitäten. Ein Blick auf die Spezifikationen lässt aufhorchen: Mit AVI, WMV, DivX, XviD, ASF, MP4, MKV (Matroska), MPG/MPEG, VOB, DAT, MTV, OGM unterstützt der A3 die wichtigsten Video-Formate bereits ohne lästiges und zeitraubendes Konvertieren.
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