Freeware der Woche: Process Explorer

Fazit: Pflicht-Freeware

Zwei Einstellungen erweisen sich als besonders lohnenswert: Im Register Process Memory im Select Columns-Menü können Sie Private Bytes aktivieren. So bekommen Sie für jeden Eintrag auch den verbrauchten Arbeitsspeicher. Ebenfalls hilfreich: Im Register Process Performance sollten Sie die Punkte I/O Delta Read Bytes und I/O Delta Write Bytes aktivieren. Was das bringt? Von jetzt an wird für jeden Prozess der erzeugte Up- und Download angezeit. Sehr praktisch, wenn Daten übertragen werden - Sie aber nicht wissen, von wem.

Process Explorer DLL
Zu jedem Prozess lassen sich DLLs oder Handles anzeigen.

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Der Process Explorer überzeugt mit einem weiteren Feature: Find Window's Process. Wenn Sie das Symbol anklicken, können Sie über die geöffneten Fenster in Windows fahren und einen Bereich auswählen; der dazu gehörende Prozess wird Ihnen daraufin im Process Explorer angezeigt. Das Gleiche funktioniert auch, wenn Sie einzelne DLLs oder Handles suchen möchten.

Bis darauf, dass er einmalig heruntergeladen werden muss, gibt es keinen Grund, warum Sie den Process Explorer nicht auf Ihr System holen sollten: Er ist dem normalen Task-Manager von Windows in jeder Hinsicht überlegen und glänzt zusätzlich mit Funktionen, die nicht nur für Experten im Computer-Alltag von Vorteil sind. Die Möglichkeit, den Task-Manager durch den Process Explorer zu ersetzen, sorgt für zusätzlichen Komfort.

Prozesse und Dienste können so nicht nur für sich betrachtet werden, sondern zeigen auch die Abhängigkeiten untereinander und von bestimmten DLLs. Die Farbcodierung hilft bei der Übersicht und auch die drei ständig im Vordergrund befindlichen Zeitgraphen sind nützliche Helfer bei der Systemanalyse. Der Process Explorer arbeitet mit allen Windows-Versionen seit 95 in 32- und 64-bit, auch Vista ist dabei. Für netzwelt eine lupenreine Freeware der Woche.

netzwelt Award Process Explorer
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