Schlicht der bessere Task-Manager

Freeware der Woche: Process Explorer

Freeware der Woche: Process Explorer Er ist fortgeschritteneren Windows-Nutzern wohlbekannt und mit einem beherzten Affengriff oft die letzte Rettung, wenn sich das System aufgehängt hat: der Task-Manager. Doch die in Microsofts Betriebssystemen integrierte Variante hat etliche Schwachpunkte; der kostenlose Process Explorer macht diesen Job bedeutend besser.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Task-Manager deluxe
  2. 2Tiefgehende Systemanalyse
  3. 3Bunte Bestandteile
  4. 4Optimierte Anzeige
  5. 5Fazit: Pflicht-Freeware

Task-Manager deluxe

Werbung

Der Process Explorer aus der Serie der Sysinternals arbeitet grundsätzlich wie der altbekannte Task-Manager auch: Laufende Prozesse und Dienste werden aufgelistet und die von ihnen erzeugte CPU-Auslastung in Echtzeit aufgelistet. Damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten aber auch schon fast; denn Process Explorer bietet weitaus mehr Informationen zu den einzelnen Elementen.

So haben Sie beispielsweise die Wahl, ob Sie einen einzelnen Prozess oder den kompletten damit zusammenhängenden Baum beenden wollen. Der normale Task-Manager hat das Problem, dass nicht eindeutig gesehen werden kann, welche Abhängigkeiten zwischen einzelnen Diensten bestehen - oft wurden so wichtige Anwendungen versehentlich mit abgeschossen. Der Process Explorer zeigt involvierte Dienste per Mouseover an.

Process Explorer
Process Explorer: Task-Manager mit Extras.

Zudem zeigt der Process Explorer in der oberen rechten Ecke permanent die Graphen für CPU-Auslastung, RAM-Verbrauch und Up-/Download an. Diese können Sie über die Schaltfläche System Information allerdings noch detaillierter in einem separaten Fenster öffnen. Der Process Explorer startet übrigens ohne Installation per Klick auf die EXE-Datei, einzig das .NET-Framework muss installiert sein.

Links zum Thema

Kommentieren